Tipp 1: Erkennen Sie die Macht von Word-of-Mouth-Marketing!

Angesichts manipulativer Werbeformen leiden Konsumenten heute zunehmend unter Reizüberflutung und Werbemüdigkeit. Kaum mehr überschaubare Produktmengen sorgen dafür, dass Kunden sich entweder nur für den bekanntesten oder den billigsten Anbieter entscheiden. Oder für jenen, der ihnen per Word-of-Mouth empfohlen wurde.

Mundpropaganda beziehungsweise Empfehlungen aus dem Freundeskreis oder von Meinungsführern wie Bloggern oder den Instagram-Stars Ihrer Zielgruppe sind daher heute Gold wert. Denn beim Word-of-Mouth-Marketing (WoM) besteht, anders als bei herkömmlichen Marketing-Formen, ein Vertrauensverhältnis. Die Folge: Wird eine Empfehlung von Mund zu Mund – traditionell sprichwörtlich oder modern in einer digitaler Form – ausgesprochen, gilt das Produkt oder die Dienstleistung fast automatisch als gut.

Laut einer Studie von Hubert Burda Media erkennen derzeit immer mehr werbetreibende Unternehmen die große Relevanz von Word-of-Mouth-Marketing: Zwei Drittel der befragten Firmen setzen es bereits in der Kommunikation ein.

Tipp 2: Seien Sie als Unternehmen nicht nur besser – seien Sie einzigartig!

Wer die große Bedeutung von Word-of-Mouth- beziehungsweise Mundpropaganda-Marketing erkennt, hat schon den ersten Schritt in Richtung Erfolg gemacht. Der nächste große Move zum wirkungsvollen Empfehlungsmanagement ist, Ihrer Zielgruppe wirklich gute Leistungen anzubieten.

Dafür verpassen Sie Ihrem Unternehmen – falls sie das nicht schon getan haben –  ein klares Profil. Denn ein individuelles Erscheinungsbild stärkt die emotionale und dauerhafte Bindung zu Ihren Klienten. Und begeisterte Menschen, deren Wünsche und Erwartungen erfüllt werden, empfehlen Sie weiter. Und machen so kostenlos Werbung für Sie!

Das klappt aber nur, wenn auch Ihre Untergebenen stets Ihr Bestes für Ihre Kundschaft geben. Wenn Sie gezielt Mitarbeiter in sämtliche Marketing- und Vertriebsprozesse einbinden, dann ernten Sie ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Begeisterung. Und vergessen Sie nicht: Eine zufriedene Belegschaft, die sich mit ihrem Unternehmen identifiziert, betreibt ebenfalls positive Mundpropaganda.

Zusammengefasst: Menschen werden zu enthusiastischen und ernst zunehmenden Markenbotschaftern, wenn...

  • ... Sie als Unternehmen außergewöhnliche und gute Leistungen erbringen.
  • ... Ihre Mitarbeiter Ihr Bestes für die Kunden geben.
  • ... Sie im intensiven persönlichen Kontakt mit Ihren Kunden stehen.

Tipp 3: Kennen Sie Ihre Zielgruppe – und deren Meinungsführer!

Für erfolgreiche Word-of-Mouth-Empfehlungen sollten Sie genau wissen, wer Ihre Zielgruppe ist. Und diese sollte durch Ihr klares Profil so homogen wie möglich sein. Denn Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen und Erwartungen sind einfacher von einem Produkt zu überzeugen, als unterschiedlich gepolte Kunden.

Daneben steht die Auswahl der richtigen Meinungsführer am Anfang jeder erfolgreichen Word-of-Mouth-Marketing-Kampagne. Für Modeunternehmen sind derzeit Instagram-Stars wie Chiara Ferragni interessant. Wenn die 28-Jährige eine neue Handtasche auf einem ihrer Bilder präsentiert, inspiriert das stets einige ihrer 4,5 Millionen Follower zum Kauf. Firmen wie Louis Vuitton oder Calvin Klein bezahlen die Italienerin daher für ihre Posts.

Meinungsführer in den Social-Media zeichnen sich durch Reichweite, Einfluss und Begeisterung aus und haben daher großen Einfluss auf Ihr Umfeld. Die richtigen Botschafter für Ihr Unternehmen zu identifizieren, ist für gute Mundpropaganda deshalb heute unverzichtbar.

Tipp 4: Kommunizieren Sie mir Ihren Kunden!

Sie haben ein starkes Produkt und Sie kennen Ihre Zielgruppe? Sehr gut! Doch für ein nachhaltiges Word-of-Mouth-Marketing ist auch die Interaktion zwischen Ihnen und Ihren Kunden gefragt. Je individueller die Leistung für den einzelnen Interessenten ist und je unmittelbarer sich der Kontakt zu ihm gestaltet, desto stärker wird die emotionale Bindung an Ihr Unternehmen.

  • Nutzen Sie die Social-Media-Kanäle, um über persönliche Nachrichten oder die Kommentarfunktion schnell und flexibel auf Kundenanfragen zu reagieren.
  • Integrieren Sie eine Live-Chat-Beratung auf Ihrer Homepage.

Tipp 5: Setzen Sie das Feedback Ihrer Kunden um!

Merke: Wollen Sie bessere Mundpropaganda, dann müssen Sie Ihren Kunden aufmerksam zuhören. Aber das allein reicht nicht. Sie sollten das Feedback auch umsetzen und im Idealfall noch was draufsetzen.  Erst wenn Ihr Unternehmen und sein Produkt die Erwartungen Ihrer Kunden übersteigt, sorgen Sie für emotional getriebene Begeisterung. Und genau das ist die perfekte Grundlage für eine Empfehlung beziehungsweise Word-of-Mouth-Marketing. Und ein ehrliches Lob ist nicht nur wirkungsvoller als jedes Werbeplakat oder jeder Banner – es ist am Ende auch sehr viel günstiger.

Weiterführende Links:

• In seinem Beitrag "Word-of-Mouth-Marketing: Definition und Grundlagen" erklärt Blogger Olaf Koop die Basics von Mundpropaganda- und Viral-Marketing.

• Beispiele gefällig? Das Unternehmen TRND hat sich unter anderem auf Word-of-Mouth-Marketing spezialisiert und betreut Kampagnen für L'Oréal oder Persil.