Alle Jahre wieder: Wünsche zu Weihnachten

Der Winter naht und  damit auch die Herausforderung, Wünsche zu Weihnachten gekonnt zu formulieren. Dabei treten eine Reihe von Fragen auf: Überbringe ich meine Glückwünsche digital oder analog? Duzen oder siezen? Welchen Text wähle ich für Kunden, welchen für die eigenen Mitarbeiter?

Niemals: Massen-E-Mails verschicken

Regel Nummer eins: Verfassen Sie nur persönliche Wünsche zu Weihnachten und verzichten Sie auf Massen-E-Mails mit Standardsprüchen. Möglicherweise landen die gut gemeinten Mitteilungen dann in Spam-Ordnern und werden deshalb nicht zur Kenntnis genommen. Oder noch schlimmer: Der Leser fühlt sich nicht ernst genommen.

Auch Kettennachrichten oder lustig-anstößige Bilder via WhatsApp weiterzuschicken, lässt Sie in keinem guten Licht erscheinen. Empfehlenswerter sind handgeschriebene Karten. So spürt der Empfänger, dass Sie an ihn gedacht und Zeit investiert haben. Einen Brief hingegen sollten Sie nur schreiben, wenn Sie mit Anstand eine DIN-A4-Seite annähernd ausfüllen. Ansonsten wirken Ihre Wünsche zu Weihnachten auf dem weißen Papier etwas verloren.

Bei treuen Kunden, die Sie schon über Jahre kennen, können Sie die Anrede ruhig etwas persönlicher halten und statt "Sehr geehrte Frau Mayer", "Liebe Frau Mayer", schreiben. Und wenn die Anzahl der Empfänger nicht zu groß ist, dann sollten mindestens die Anrede und die Unterschrift handschriftlich sein. Verwenden Sie dafür am besten einen Füller. Für einen guten Eindruck empfiehlt sich eine souveräne schwarze oder edle blaue Schriftfarbe.

Wünsche zu Weihnachten: Let's talk about Text

Nun zur Kernfrage. Wie treffe ich den richtigen Ton? Für Kunden kann ein Weihnachtsgruß beispielsweise so aussehen:

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich möchte Ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die erreichten Geschäftsziele danken. Ihrer Familie wünsche ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Rutschen Sie gut ins neue Jahr!

Es kann nicht schaden, diese Vorlage oder ähnliche mit individuellen Formulierungen für den Empfänger anzureichern. Und lassen Sie sich möglichst jedes Jahr einen neuen Text einfallen. Dann kann aus dem Weihnachtsgruß eine wirklich nette Geste werden, über die der Adressat sich freut.

Glückwünsche an Mitarbeiter lassen sich so formulieren:

Ein Unternehmen ist nichts ohne seine Mitarbeiter. Den Erfolg im vergangenen Jahr verdanke ich auch Ihnen. Genießen Sie die Festtage mit Ihren Liebsten und verbringen Sie harmonische Weihnachten. Ich freue mich schon, die kommenden Herausforderungen im Jahr 2016 mit Ihnen gemeinsam zu wuppen!

Sofern besondere, vor allem positive Ereignisse das Geschäftsjahr bestimmt haben, sollten Sie darauf eingehen. Und wer seine Belegschaft im Arbeitsalltag duzt, macht das natürlich auch im Glückwunschschreiben.

Achten Sie darauf, dass das Briefpapier beziehungsweise die Karte mit der Farbe des Kuverts zusammenpasst. Fensterbriefumschläge wirken sehr geschäftlich – entscheiden Sie sich am besten für ein gediegeneres Exemplar. Ein Tipp: Handgeschriebene Adressen wirken persönlicher als Adressaufkleber.

Bringen Sie die Weihnachtsgrüße rechtzeitig zur Post, denn während der Weihnachtszeit herrscht bei Briefträgern Hochbetrieb. Schicken Sie Ihre Schreiben daher schon mindestens zehn Tage vor Weihnachten los. So erreicht Ihre frohe Botschaft die Empfänger frühzeitig genug. Auch jene Kunden und Mitarbeiter, die über die Feiertage verreisen.

Absolutes No-go: Glückwünsche mit Werbung verknüpfen

Auch wenn es naheliegen mag, so verknüpfen Sie die Wünsche zu Weihnachten nicht mit Marketingmaßnahmen. Werbung ist Werbung und Glückwünsche sind Glückwünsche.

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