2017 haben wir mit TechBoost unser Startup-Programm gestartet. In unserem Förderprogramm pushen wir junge Gründer zum Beispiel mit IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud. Eine sichere Cloud-Infrastruktur ist ein echter Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, Unternehmen von der eigenen Lösung zu überzeugen. Über diese regelmäßige Rückmeldung von unseren inzwischen mehr als 300 Startups freuen wir uns. Aber wir beschränken uns nicht nur auf die Rolle des Technologiepartners, sondern verstehen uns vielmehr als Kooperationspartner. Als einziger Provider öffnen wir den jungen Gründern darum unser Kundennetzwerk und bringen sie in Kontakt mit potenziellen Kunden. Das hat übrigens Vorteile für beide Seiten: Denn für unsere Bestandskunden wählen wir innovative Startup-Lösungen aus, um ihr Geschäft voranzutreiben. Auf diese Weise schaffen wir ein Match für beide Seiten: Digitale Startups mit überzeugender Lösung werden schneller erfolgreich, weil unsere Geschäftskunden deren Innovation wiederum gewinnbringend integrieren.

Neue digitale Geschäftsmodelle für den Mittelstand 

Wir sind überzeugt, dass unsere Geschäftskunden von den Innovationen der Startups profitieren, indem sie gemeinsam mit den jungen Gründern neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Wenngleich Unternehmen den Bedarf an „den Lösungen von morgen“ schon erkannt haben, funkt es leider viel zu selten zwischen Startups und Mittelstand. Weil es zwischen den zwei Welten an Berührungspunkten fehlt, hilft die Deutsche Telekom ein bisschen nach – als Parship für Unternehmen. Wir sorgen dafür, dass Mittelständler und Gründer tatsächlich matchen.

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Zwei Millionen potenzielle Partnerschaften

Wie das in der Praxis aussieht? Zu unserem Netzwerk gehören zwei Millionen Geschäftskunden, die wir mit derzeit gut 300 Startups aus unserem TechBoost-Programm verkuppeln. Weil wir unsere Kunden seit vielen Jahren kennen, wissen wir, wer zueinander passt – und bringen die Richtigen zusammen. Hat ein Startup bestimmte Kunden schon im Auge, ist das umso besser. Dann organisieren wir ein Treffen mit den Entscheidern der Unternehmen.

Open Telekom Cloud: Flexibel und hochskalierend

Die Open Telekom Cloud ist das Public-Cloud-Angebot der Telekom auf Basis des offenen Open-Source-Standards OpenStack. Nutzer erhalten eine sichere und skalierbare IaaS-Lösung aus den hochsicheren und mehrfach zertifizierten Rechenzentren in Sachsen-Anhalt. Rechenleistung und Speicher wachsen je nach Bedarf der Nutzer dank der flexiblen Skalierbarkeit einfach mit – ohne Vertragslaufzeit und nach dem Pay-per-use-Modell.

Ganz neu und erfolgreich sind in diesem Jahr unsere Innovationsworkshops für ausgewählte Kunden angelaufen. Wir schlagen dem Mittelständler fünf bis zehn Startups vor, die zu seinem Geschäftsmodell oder seiner aktuellen Herausforderung passen. Er wählt dann die Gründer aus, die ihm mit ihrer Innovation besonders gut gefallen. Die Telekom stellt anschließend einen Workshop auf die Beine, bei dem sich alle intensiv austauschen. Beim ersten Treffen, das wir für ein Logistik-Unternehmen arrangiert haben, interessierte sich der Kunde übrigens nicht nur für die konkreten Digital-Lösungen, sondern wollte von den Startups auch wissen, wie sie intern die Zusammenarbeit organisieren oder welche agilen Methoden sie nutzen. Die Gründer lernen bei diesen Terminen, wo der Leidensdruck der potenziellen Kunden besonders groß ist. Und ob ihr digitales Geschäftsmodell wirklich auch in der Praxis Abhilfe schafft. Mein Wunsch: Dass es zu einer Zusammenarbeit zwischen dem mittelständischen Unternehmen und dem Startup kommt.

Reisen bindet

Auf unsere regelmäßigen Reisen ins Silicon Valley oder in die Startup-Hochburg Israel nehmen wir heute nicht mehr nur Kunden, sondern auch Vertreter von besonders erfolgversprechenden Tech-Startups mit. Weil sie da ganz zwanglos Kontakte knüpfen können. Geschäfte werden schließlich nicht nur beim Pitch gemacht. Mit dabei sind die Gründer auch bei unseren regionalen DIGITAL X-Veranstaltungen und dem großen DIGITAL X-Finale im Oktober . Damit bieten wir ihnen eine Riesenbühne, auf der sie mit ihren Innovationen glänzen können.

Und was hat die Telekom davon?

Matthias Schievelbusch
Matthias Schievelbusch (© 2019 TechBoost)

Matthias Schievelbusch ist zuständig für Startup-Koopera-tionen bei der Telekom. Sein Ziel: Startup-Ideen bei Geschäftskunden etablieren und so auf beiden Seiten für nachhaltiges Wachstum sorgen.

 

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Von unserem Engagement möchten wir als Telekom natürlich auch profitieren. Dabei geht es für uns zum einen genauso wie für die Startups um Aufträge und Umsätze. Gemeinsam mit den Startups erweitern wir unser Portfolio als Lösungsanbieter für Herausforderungen unserer Kunden. Mit TechBoost positionieren wir uns ganz deutlich als Innovator, denn wir unterstützen unsere Geschäftskunden aktiv bei ihren Strategie- und Innovationsthemen. Und das soll auch gesehen werden. Noch nehmen uns Unternehmen bei vielen digitalen Themen vielleicht nicht wahr. Aber das wird sich ändern. Auch ein Grund, warum wir der DAX-Konzern mit den meisten Startup-Kooperationen sind.

TechBoost: Jetzt bewerben

An junge Unternehmen mit cloudbasiertem Geschäftsmodell, die bereits erste Kunden haben, Umsätze erzielen und sich in der Wachstumsphase befinden, richtet sich TechBoost Grow. Die Startups erhalten 100.000 Euro für IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud. Telekom-Experten unterstützen bei Vertrieb und Marketing – das kann bis zur Entwicklung gemeinsamer Geschäftsmodelle reichen. Wir öffnen unseren TechBoost-Partnern unser großes Geschäftskundennetzwerk. Ebenfalls im Förderpaket stecken ein umfangreiches Webinar-Angebot und die persönliche Betreuung durch unsere Cloud-Architekten. Wir bieten den Startups vergünstigte Mobilfunkverträge und Breitbandanbindungen und einen Gratis-Zugang zum Telekom M2M Service Portal sowie kostenlose Testkarten für das neue NarrowBand-IoT. Startups, die eine innovative Geschäftstidee haben aber noch keine Kunden, können sich für TechBoost Seed bewerben.

Bewirb dich jetzt auf www.telekom.de/techboost. Einfach Formular ausfüllen und fertig!