Wer mobiles Personal hat, kann sich glücklich schätzen: Mitarbeiter mit einem modernen digitalen Arbeitsplatz und mobilem Zugriff auf ihre Anwendungen berichten neunmal häufiger von einer Steigerung der persönlichen Produktivität als Mitarbeiter an einem traditionellen Arbeitsplatz. Fast 80 Prozent betrachten intelligente Anwendungen am digitalen Arbeitsplatz als wichtige Hilfestellung, um Entscheidungen besser und schneller treffen zu können. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter CIOs und Unternehmensanwendern, die der Virtualisierungsspezialist VMWare gemeinsam mit Forbes Insights weltweit in 16 Ländern durchgeführt hat.

Mobile Unternehmen sind attraktivere Arbeitgeber

Mobiles Arbeiten macht nicht nur das Unternehmen produktiver, sondern auch die Angestellten zufriedener: Mitarbeiter mit einem digitalen Arbeitsplatz bewerten die Attraktivität ihres Arbeitgebers rund dreimal so hoch wie ihre Kollegen ohne digitale Hilfsmittel (43 Prozent gegenüber 15 Prozent). Dennoch ist in den Unternehmen noch reichlich Luft nach oben beim Mobile Working. Das zeigt die aktuelle Studie „Productivity, technology & working anywhere“ der britischen Stiftung Work Foundation, die die Anwendung digitaler Arbeitshilfen wie Smartphones und Tablets untersucht. Zwar geben 80 Prozent der befragten Mitarbeiter an, dass der Einsatz von Technologie positive Auswirkungen auf ihre Produktivität am Arbeitsplatz habe. Doch längst nicht alle kommen in den Genuss von Smartphone, Tablet & Co., obwohl es bei ihrer Tätigkeit ohne Weiteres möglich wäre. 43 Prozent glauben, dass die Möglichkeit zur flexiblen Arbeit nur Mitarbeitern angeboten wird, die höher in der Hierarchie angesiedelt sind.

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CIOs erwarten Umsatzplus durch mobile Arbeitsplätze

Doch in der Arbeitswelt von heute ist das Büro immer seltener der Platz, an dem ein Mitarbeiter acht Stunden nonstop verbringt, unterbrochen lediglich von der Mittagspause. Mein Arbeitsplatz ist dort, wo ich gerade bin – ob im Home-Office, beim Kunden oder unterwegs in Zug oder Flugzeug. Wer das Thema mobiles Arbeiten mit spitzen Fingern anfasst, verpasst Chancen und lässt Potenziale liegen.

Theodor Micklinghoff
Theodor Micklinghoff Theodor Micklinghoff (© 2017 Telekom)

Als Vice President Mobile Business Corporate Accounts im Bereich Geschäftskunden versteht sich Theodor Micklinghoff als Sparringspartner bei der Digitalisierung mittelständischer und großer Unternehmen.

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Denn es macht sich bezahlt: Laut VMWare-Umfrage steigern ein digitaler Arbeitsplatz und der flexible Zugriff auf Anwendungen die Effizienz in der Zusammenarbeit um durchschnittlich zwölf Prozent. 89 Prozent der befragten CIOs rechnen damit, dass der Einsatz von mobilen, digitalen Arbeitsplätzen ihren Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren beschert. Auch ein Blick in den Digitalisierungsindex Mittelstand, für den die Techconsult-Marktforscher rund 2.000 mittelständische Unternehmen aus allen Branchen in Deutschland befragen, fördert klare mobile Vorteile zutage: So konnten unter den Unternehmen mit mobilem Zugriff auf Geschäftsanwendungen 72 Prozent ihren Umsatz steigern, und 81 Prozent gelingt es durch den Einsatz mobiler Lösungen, Kundenanfragen schneller zu beantworten. Wie das konkret aussehen kann, zeigen die Beispiele unserer mittelständischen Kunden.

Überall und jederzeit aktuelle Software nutzen: Office 365 aus der Cloud

Etwa die MACMA Werbeartikel oHG, die Wiederverkäufer in über 80 Ländern weltweit beliefert: Ihre IT- und Softwarelandschaft war nicht auf dem neuesten Stand. Bei einer Bestandsaufnahme hatten sich die im Unternehmen verwendeten Office-Produkte als größtenteils unter- oder fehllizenziert erwiesen. Außerdem zirkulierten unterschiedliche Software-Versionen unter den Mitarbeitern. Damit ist nun Schluss: Seit Kurzem bezieht der Werbeartikelgroßhändler die gesamten Office-Programme aus der Cloud und profitiert von automatischen Updates der Software. Dadurch sind alle Mitarbeiter nun jederzeit auf dem gleichen – und neuesten – Stand, können auch von unterwegs und zuhause auf Geschäftsdaten zugreifen und Dokumente gemeinsam bearbeiten. Die Einrichtung neuer Arbeitsplätze ist problemlos und flexibel möglich. Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen haben sich wesentlich vereinfacht.

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Via App im digitalen Katalog blättern

Von mobilen Lösungen profitiert auch unser Kunde Sto SE & Co. KGaA aus dem Südschwarzwald. Für Angebotspräsentationen setzt der Baustoff-Spezialist auf mobile Anwendungen. Eine mit der Telekom entwickelte Katalog-App informiert Kunden über das Sortiment des Unternehmens. Anstelle eines 1.000-seitigen Papierkatalogs nutzen Sto-Außendienstmitarbeiter und ihre Kunden einfach Tablets: Über die Sto-Katalog-App rufen sie in Sekundenschnelle die gesamte Palette von rund 1.800 Produkten sowie 1.100 Farbtönen des Sortiments auf. Bei den Kunden kommt die Katalog-App sehr gut an: Architekten, Fachhandwerker und Bauträger haben sie bereits mehr als 17.000 Mal heruntergeladen.

Vor Ort bestellen mit mobilem CRM-Zugang

Darüber hinaus können Sto-Mitarbeiter die ausgewählten Produkte gleich vor Ort über eine mobile Anwendung in das Kundenmanagementsystem übertragen. Aufträge gehen so direkt in die Bearbeitung – das bringt weniger Nacharbeit und sorgt für eine deutlich geringere Fehlerquote bei Bestellungen. Der mobile CRM-Zugang via App hat sich zum Renner entwickelt. Hatten früher nur wenige der 800 Sto-Außendienstmitarbeiter mit dem CRM-System gearbeitet, sind es mittlerweile dank intuitivem Interface und schneller Suchfunktion 70 Prozent – Tendenz weiter steigend.

Durch die neuen Anwendungen konnte Sto nachweislich die Qualität der Kundenbesuche sowie den Umsatz steigern. Ein weiterer Vorteil: Die App verringert für den Anbieter bauchemischer Stoffe und Produkte auch den Aufwand, um die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen und Kunden aktuelle technische Merk- und Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen sind nun stets auf dem neuesten Stand und lassen sich über die App abrufen.

Sichere Mobilgeräte und motivierte Mitarbeiter für den Außendienst

Mobile Lösungen für alle Fälle
  • Alle Mobilgeräte im Blick und im Griff – Mit Hosted MDM Basic zentral Notebooks, Smartphones und Tablets im Unternehmen verwalten.
  • Sichere Datenübertragung – Mit IP VPN Basic können Mitarbeiter von unterwegs per Notebook und Smartphone über das Telekom-Mobilfunknetz auf Unternehmensdaten zugreifen.
  • Immer der aktuellste Datenstand auf allen Geräten – Managed SafeSync sorgt in der Cloud dafür, dass auf Smartphones, Notebooks und Desktop-PCs alle Daten stets synchronisiert sind.
  • Direkter mobiler Zugriff auf aktuelle ERP- oder CRM-Daten – Mobility for SAP erleichtert das Arbeitsleben für Einkauf, Vertrieb, Management, Service und Produktentwicklung.
  • Daten schnell wiederherstellen – Managed Backup to the Cloud vertreibt die Sorgen um sensible Daten und Datenverlust.
  • Das mobile Büro – Mit Managed Workplace profitieren Unternehmen und Mitarbeiter von einem einheitlichen, endgeräteunabhängigen IT-Arbeitsplatz aus der Cloud.

Ein weiterer unserer mittelständischen Kunden, der Süßwarenhersteller Trolli mit Hauptsitz in Fürth, stellt seinen Mitarbeitern im Außendienst Smartphones von Apple und Samsung zur Verfügung. Das Ziel: Die Digitalisierung im Unternehmen vorantreiben und neue Vertriebskanäle erschließen. Darüber hinaus wollte Trolli seinen Außendienst-Mitarbeitern auch die private Nutzung der dienstlichen Smartphones ermöglichen, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen  – und setzt dafür auf Enterprise Mobility Management (EMM). Für die Hosted-EMM-Lösung liefert MobileIron die Software, während die Deutsche Telekom den Cloud-Service in ihren hochsicheren Rechenzentren betreibt. So wird der Service den strengen deutschen Datenschutzregeln gerecht.

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Die Mitarbeiter von Trolli greifen jederzeit auf ihre E-Mails, Kalender, Adressen und Aufgaben zu und können die von der IT freigegebenen und verwalteten Apps nutzen. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von schnelleren Datenverbindungen und geringeren Kosten. Über das AppConnect-Programm stehen zudem zahlreiche Business-Apps zur Verfügung. Dank dieser pflegeleichten Lösung inklusive automatischer Geräteverteilung schont Trolli die Ressourcen seiner IT-Abteilung und spart Zeit. Die Firmendaten sind stets abgesichert – und die Mitarbeiter zusätzlich motiviert, weil sie ihre Endgeräte ohne Einschränkung auch privat nutzen können.

Fazit: Die Studienergebnisse und Anwendungsbeispiele sprechen eine deutliche Sprache: Mobil gewinnt. Es wäre fahrlässig, wenn Unternehmen die vielfältigen Chancen liegen ließen, die sich durch mobiles Arbeiten mit modernen digitalen Arbeitsplätzen erschließen.

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