Von Big Data zu Smart Data: Inspirient gewinnt Pitch

Das Berliner Startup Inspirient hat sich des Problems angenommen, von Big Data zu Smart Data zu gelangen. Mit seiner Idee hat es den mit 100.000 Euro dotierten Startups@Reeperbahn-Pitch gewonnen. Die Sieger haben einen Algorithmus entwickelt, der die Datenanalyse vereinfacht. Müssen sonst Mitarbeiter oder Fremdfirmen das gesammelte Material sichten, soll diese Arbeit dank Inspirient stark vereinfacht werden.

Unternehmen können strukturierte Daten in Excel-Tabellen oder einer CSV-Datei auf der Plattform von Inspirient hochladen. Laut den Startup-Gründern ist ihr System in der Lage, aus den Datenmengen innerhalb von Minuten mehrere Grafiken zu erstellen, die für den Kunden von Nutzen sein könnten, und sie nach Relevanz zu ordnen. Branchenwissen sei dafür nicht unbedingt nötig, da es einige Regeln gebe, nach denen sich jegliche Daten sinnvoll durchforsten ließen.

Algorithmus soll auffällige Muster oder Ausreißer erkennen

Der entwickelte Algorithmus könne in der Praxis zum Beispiel grafisch darstellen, wie hoch bei Verkäufen die Wahrscheinlichkeit von Betrug ist. Oder den Umsatz in Relation zu der Anzahl der verkauften Einheiten stellen. Grundsätzlich könnten auffällige Muster oder Ausreißer erkannt werden, die sonst im Big Data-Wust unter Umständen untergingen.

Gründer Georg Wittenburg vergleicht sein Produkt mit der Dating-Plattform Tinder: Ist eine Grafik interessant, kann das Unternehmen damit weiter arbeiten. Andernfalls kann es sie einfach „wegwischen“.