Startups aus allen Bereichen gefragt

Der schwedische Möbelriese IKEA hat ein neues Bootcamp-Programm ins Leben gerufen und hält auf diese Weise explizit Ausschau nach Startups, die das eigene Geschäft befruchten können. Als Partner fungiert das Netzwerk Rainmaking. Gemeinsam sollen disruptive Technologien und kreative Ideen entwickelt werden, um die "Big Problems" dieser Zeit zu lösen.

Und diese konzentrieren sich für IKEA nicht auf einen bestimmten Bereich, sondern tauchen in allen Geschäftsfeldern auf, die für den  Einrichtungskonzern von Bedeutung sein können: Technologien wie Internet of Things, 3D-Druck, Augmented und Virtual Reality aber auch Aspekte des Designs, der effizienten Herstellung, der Nachhaltigkeit und nicht zuletzt des Food-Bereichs. 1,7 Milliarden Euro hat IKEA im vergangenen Jahr mit Essen und Trinken umgesetzt und damit mehr als nur einen Nebenerwerb generiert.

IKEA bietet Startups 20.000 Euro und mehr

Wer IKEA mit seiner Idee überzeugt, kann mit seinem Startup als einer von zehn Gründern von September bis Dezember kostenlos im schwedischen Älmhult wohnen, erhält einen Zuschuss von 20.000 Euro sowie Zugang zu IKEAs Range & Supply Democratic Design center. Darüber hinaus dürfen die Startups auf das Wissen der IKEA-Experten zugreifen und bekommen einen eigenen Mentor zugeteilt, wirbt das Unternehmen auf der eingerichteten Website.

Ein ähnliches Programm für Startups aus dem Sportbereich haben die Enkel von Adi Dassler mit dem  leAD – Sports Accelerator in Berlin gestartet.