Strenges Arbeitsrecht, aber günstige Mieten

Die Rahmenbedingungen für Startups in Deutschland und der Gründergeist der Jungunternehmer hinken im internationalen Vergleich zwar immer noch hinterher, machen aber Fortschritte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Deutschen Börse und der Unternehmensberatung Ernst & Young. So hat sich in Deutschland einiges getan; die hiesigen Startup-Zentren mit der hervorragenden Verkehrsinfrastruktur und den vergleichsweise preiswerten Büromieten sprächen für den Standort. Allerdings gebe es weiterhin Hemmnisse für das Startup-Ökosystem in Deutschland, wie das strenge Arbeitsrecht und den hohen Stellenwert des Datenschutzes.

Ein Startup darf auch scheitern

Gründer hätten hierzulande zudem Probleme, ihre Ideen auch finanzieren zu können. Insgesamt seien sie zu zaghaft, dabei wäre ein Scheitern nicht verwerflich. Investoren würden es sogar begrüßen, wenn Jungunternehmer diese Erfahrung einmal gemacht hätten. Laut der Studie müssten Unternehmen, Politik und Universitäten gemeinsam die Basis schaffen, um Deutschland für Startups noch attraktiver zu machen.

Ernst & Young-Partner Christopher Schmitz fasst zusammen, dass sich die Rahmenbedingungen für Startups in der Bundesrepublik in den letzten Jahren positiv entwickelt hätten. Er erklärt aber auch:

„Die Zentren im Silicon Valley, in Israel und in UK haben insbesondere bei Finanzierungsmöglichkeiten sowie bei steuerlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen noch signifikante Vorteile für Gründer.“