Crowdfunding für den Edge Desk

Ein Schreibtisch zum Mitnehmen – das wäre doch was, dachte sich Marc Rosenberg und hat aus dieser Idee ein Produkt entwickelt. Das will er nun groß herausbringen. Über Kickstarter. Auf der Crowdfunding-Plattform läuft seit heute eine Finanzierungsaktion, mit der der Tüftler aus Chicago 165.000 Dollar (rund 150.000 Euro) einsammeln will. Sein mobiler Arbeitsplatz heißt Edge Desk und damit genauso wie das Unternehmen, das Rosenberg dafür gegründet hat.

Klappen und Knien

Ein herausstechendes Merkmal von Edge Desk ist seine Klappmechanik. Damit lässt er sich zu einem wenige Zentimeter dicken Paket zusammenfalten und dann problemlos transportieren. Zum Beispiel von der Wohnung ins Büro und zurück. Wird er nicht gebraucht, dann lehnt er an einer Wand oder verschwindet unterm Bett. Eine weitere Besonderheit ist sein Sitz- oder besser Knieprinzip. Denn auf dem Edge Desk lässt man sich auf zwei länglichen Polstern mit den Schienbeinen nieder. Eine Lehne für den Rücken braucht es nicht, weil der durch die Körperposition automatisch durchgedrückt ist.

Mobiler Arbeitsplatz mit System

Auch sonst wirkt Rosenbergs mobiler Arbeitsplatz eher spartanisch und auf das Nötigste reduziert. Doch das muss er nicht bleiben. Edge Desk ist als System angelegt und lässt sich erweitern. So nimmt er rund um seine Schreibtischplatte allerlei Utensilien auf. In steckbaren Haltern finden dort beispielsweise Smartphones, Lautsprecher, Lampen, Getränkebecher, Ablagen und mehr Platz.

Die Crowdfundig-Aktion bei Kickstarter dauert noch 45 Tage, also bis zum 23. April, 2:00 Uhr CET. Wer sich daran beteiligt bekommt voraussichtlich ab Oktober 2016 einen Edge Desk. Ein mobiler Arbeitsplatz soll dann 299 Dollar (272 Euro) kosten, inklusive Vollausstattung 349 Dollar (318 Euro).

Weiterführende Links:

  • Einen ausführlichen Artikel über den Edge Desk hat "engadget.com" veröffentlicht, inklusive Video.
  • Ein anderes Konzept, aber nicht minder interessant: Nissans Bürostuhl fährt selbst zum Arbeitsplatz zurück.