Bitkom: „Mittelständler profitieren von Zusammenarbeit mit Startups“

Startups sind mit ihren innovativen Ideen heute in allen Branchen aktiv. Die Zusammenarbeit mit diesen jungen Firmen kann sich auch für etablierte Betriebe lohnen. Schon mehr als ein Drittel der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern hat das erkannt und kooperiert in irgendeiner Form mit Gründern. So ergab es eine repräsentative Umfrage unter 505 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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14 Prozent der angesprochenen Inhaber entwickeln gemeinsam mit Startups neue Projekte, acht Prozent haben sich finanziell an einem Startup beteiligt. Weitere 28 Prozent arbeiten auf andere Weise mit kürzlich gegründeten Firmen zusammen, wie bei Gründerwettbewerben. Bitkom-Präsident Achim Berg ist überzeugt, dass alle von dieser Zusammenarbeit profitieren:

„Mittelständler ebenso wie Konzerne haben auf diese Weise die Chance, digitale Innovationen ins Unternehmen zu holen, und Startups können so leichter auf dem Markt Fuß fassen und erste Kunden gewinnen.“

Unternehmer haben oft keinen Kontakt zu Gründern

Die Kooperationen sind allerdings noch ausbaufähig, vor allem weil den Unternehmen schlichtweg der Kontakt zu Gründern fehlt. Zudem ist mehr als jeder Zweite der Befragten der Ansicht, dass es für ihn keine Vorteile biete, mit Startups zusammenzuarbeiten. Zeit- und Geldmangel wurden ebenso genannt. Dabei würde eine Vielzahl von Initiativen den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Gründern vor Ort ermöglichen, so Berg. Beispielhaft nennt er die bundesweite Digital Hub Initiative.