Virtual Reality-Spiel: Erste Demo vorgestellt

Ein Startup aus der Nähe von Boston arbeitet an einem Virtual Reality-Spiel. Das Besondere: Es funktioniert mit Gedankensteuerung. Die Entwickler von Neurable präsentierten jetzt auf der Computergrafik-Konferenz Siggraph eine Demo-Version ihres Science Fiction-Titels namens „Awakening“.

Gedankensteuerung per Kopfband

Als Basis ihrer Technologie verwendeten sie dabei ein VR-Headset vom Typ HTC Vive. Verbunden war das System mit einem Kopfband, in dem Elektroden die Gehirnaktivität des Spielers maßen. Ihre Daten wurden von einer Software in Impulse für die Gedankensteuerung umgesetzt. Damit das klappte, musste sich das Virtual Reality-Spiel zuvor mehrere Minuten lang auf den jeweiligen Träger des VR-Headsets einstellen. Diese Kalibrierung soll dank Verbesserungen bereits ab September nicht mehr nötig sein, berichtet „Technology Review“.

Inhaltlich geht es in dem Virtual Reality-Spiel um ein telekinetisch begabtes Kind. Es bewegt Gegenstände allein aus Gedankenkraft. um so aus einem Labor zu entkommen.

„Awakening“: Neurable plant Marktstart für 2018

Im kommenden Jahr soll Awakening auf den Markt kommen. Neurable sieht dann besonders Virtual Reality-Spielhallen als Kunden. Bis es so weit ist, wollen die Entwickler an der Hardware feilen. Noch ist das System zur Gedankensteuerung vergleichsweise schwer und klobig. Und auch die Software bedarf der Zuwendung. Momentan funktioniert das Virtual Reality-Spiel nämlich nicht bei jedem Menschen. Dazu zitiert „Technology Review“ Rob Jacobs, Informatikprofessor an der Tufts University, wie folgt: „Das Gehirn ist einfach sehr kompliziert.“