Steigerung der technischen und fachlichen Fähigkeiten

Zwei von drei Mitarbeitern in etablierten Unternehmen profitieren in ganz besonderem Maße von der Zusammenarbeit mit Startups: Sie gewinnen technische und fachliche Fähigkeiten hinzu, die sie in die Lage versetzen, neue digitale Produkte und Services zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Thema Startup-Collaboration der Unternehmensberatung Campana & Schott, die in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt wurde.

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Sogar drei von vier mittelständischen Unternehmen profitierten in solch hohem Umfang von der Kollaboration mit den Gründern, dass sie neue digitale Innovationen vorantreiben konnten. Auch die Kreativität und die engagierte Arbeitsweise der Startups dient vielen Mittelständlern als Vorbild.

Drei Viertel wollen künftig mit Startups kooperieren

Aufgrund der guten Erfahrungen wollen künftig drei Viertel der etablierten Unternehmen mit Startups zusammenarbeiten. Das war in der Vergangenheit laut der Studie noch anders: Sowohl die Hälfte der Mitarbeiter etablierter Unternehmen als auch zwei Drittel der Startups selbst bemängelten die fehlende Kooperationsbereitschaft der KMU. Diese sei vor allem auf einen unzureichenden Qualitätsanspruch zurückzuführen, aber auch auf eine falsche Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Startups sowie die Fehlkalkulation des eigenen Aufwands.