Mit korrekten AGB diverse Abläufe erleichtern

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln geschäftliche Grundlagen, die für Verträge gelten. Wer AGB angibt, sollte unbedingt auf die richtige Form und Präsentation achten, um Konflikte mit dem Gesetz und dadurch entstehende Nachteile zu vermeiden.

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Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen fehlerfrei erstellt, bringen sie einem Unternehmen mehrere Vorteile. Sie beschleunigen etwa die Abwicklung von Geschäften und beantworten bei Kunden wie auch Geschäftspartnern immer wieder aufkommende Fragen. Diese vier Tipps helfen Unternehmen, die AGB optimal zu erstellen.

1. Geschäftsbedingungen auf den Empfänger ausrichten

Viele Unternehmen arbeiten sowohl für Privatpersonen als auch für Geschäftskunden. Da Verbraucher und Unternehmen unterschiedliche Rechte haben, ist es oft sinnvoll, zwei Versionen der AGB zu erstellen. Denn für Verträge mit Privatpersonen ist das BGB maßgeblich, zwischen Unternehmen gilt dafür in der Regel das Handelsgesetzbuch (HGB).

2. AGB klar formulieren und sichtbar darauf verweisen

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Neben dem Inhalt entscheidet auch die Form darüber, ob Geschäftsbedingungen ihre Gültigkeit haben. Sie müssen eindeutig sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Auch sollten Firmen beim Erstellen der AGB auf die Leserlichkeit achten. Eine ausreichend große und klare Schrift ist hierfür wichtig. Darüber hinaus können die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nur zur Anwendung kommen, wenn sie dem Kunden sichtbar präsentiert werden und er sie annimmt. Auch deshalb sollten Unternehmen vor jedem Vertragsabschluss deutlich darauf verweisen.

3. Bedingungen auf das eigene Unternehmen anpassen

Es gibt bereits eine Fülle von AGB bei anderen Unternehmen im Internet zu finden. Warum also nicht einfach einen Text irgendwo herauskopieren? Zum einen, weil das nicht unbedingt erlaubt ist. Auch Allgemeine Geschäftsbedingungen können unter Umständen dem Urheberrecht unterliegen.

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Zum anderen können einer Firma dadurch Nachteile entstehen. Denn kaum ein Betrieb funktioniert gleich. Deshalb ergeben sich in der Regel auch unterschiedliche Anforderungen an die AGB.

4. AGB besser vom Profi erstellen lassen und regelmäßig prüfen

Kleine Fehler bei den Bedingungen können große Auswirkungen haben. Deshalb ist es in den meisten Fällen sinnvoll, die AGB von einem Profi erstellen zu lassen, zum Beispiel von einem spezialisierten Anwalt. Darüber hinaus sollten Unternehmen ihre Geschäftsbedingungen in regelmäßigen Abständen prüfen. Gerade wenn sich die Größe oder Struktur einer Firma ändert, kann das auch Auswirkungen auf die Inhalte der AGB haben.

Checkliste zum Erstellen von AGB

  • Bedingungen fehlerfrei und unmissverständlich formulieren
  • Inhalte auf das eigene Unternehmen ausrichten
  • In eine gut leserliche Form bringen
  • Vor jedem Vertragsabschluss die AGB dem Kunden präsentieren
  • Zur rechtlichen Absicherung vom Profi bei der Erstellung beraten lassen