Airbnb: Feriendomizile von privat

Ein gutes Beispiel für das Prinzip der Sharing Economy ist das Portal Airbnb. Darüber mieten Sie Feriendomizile – Wohnungen oder ganze Häuser – von Privatpersonen oder bieten Ihre eigene Unterkunft an. Die gesamte Kommunikation zwischen Gast und Gastgeber, sowie die Abwicklung des Finanziellen erfolgt dabei direkt über das Portal. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Bei Airbnb fungiert der Gastgeber als direkter Ansprechpartner, der in aller Regel Insider-Tipps über seine Stadt oder seinen Ort kennt,
  • die Unterkünfte sind in der Regel für relativ kleines Geld zu haben und
  • bei Unstimmigkeiten vermittelt Airbnb zwischen beiden Parteien.

DriveNow: Mobil auch ohne eigenes Auto

Ein weiteres perfektes Beispiel für Sharing Economy ist das Carsharing-Projekt DriveNow. Registrieren Sie sich online für einmalig 29 Euro, können Sie in verschiedenen europäischen und amerikanischen Städten Fahrzeuge anmieten – abgerechnet wird im Minutentakt (ab 24 Cent). Ihre Vorteile:

  • Die Fahrzeuge warten auf einem beliebigen, ordnungsgemäßen Parkplatz in der jeweiligen Stadt der Anmietung,
  • in dem Minutenentgelt sind Gebühren für Kraftstoff und kostenpflichtige Parkplätze bereits enthalten und
  • auch die Versicherung ist damit schon abgegolten.

Kleiderkreisel: Aus alt mach neu

Sharing Economy ist auch das Stichwort im Portal Kleiderkreisel. Dort bieten private Anbieter gebrauchte, aber zum Teil auch neue Kleidung zum Tauschen, Verkaufen oder Verschenken an. Durch dieses Prinzip der Wiederverwertung ...

  • wechselt nicht mehr gebrauchte Kleidung zu günstigen Preisen den Besitzer und
  • wird der Verschwendung von Rohstoffen vorgebeugt.

Coworking: Den Arbeitsplatz mit anderen teilen

Ebenfalls in den Bereich der Sharing Economy einzuordnen ist das sogenannte Coworking. Dabei finden sich Freiberufler, Kreativarbeiter, Startups oder auch digitale Nomaden an einem Ort zusammen, um gemeinsam – oder jeder für sich – zu arbeiten. Einen Überblick über geeignete Räumlichkeiten, die kurzfristig angemietet werden können, gibt zum Beispiel der gleichnamige Anbieter Coworking. Durch das Coworking-Prinzip können ...

  • Berufstätige von den Erfahrungen anderer profitieren und
  • auf eine geeignete Büroinfrastruktur zurückgreifen, ohne selbst großes Geld in Netzwerk, Drucker, Scanner, Beamer, Besprechungsräume und Co. investieren zu müssen.

Call a Bike: Mit dem Fahrrad durch eine fremde Stadt

In Sachen Sharing Economy mit gutem Beispiel voran geht auch das Fahrradverleihsystem von DB Rent, Call a Bike. Nachdem Sie sich online registriert haben, mieten Sie Fahrräder in verschiedenen deutschen Städten für wenig Geld. Dabei wird grundsätzlich zwischen zwei Modellen unterschieden:

  • Zum einen leihen Sie Fahrräder an Stationen, die auf den gesamten Stadtbereich verteilt sind und geben Sie an einer beliebigen anderen Station zurück,
  • während Sie zum anderen teilweise Fahrräder nur direkt am Bahnhof leihen und auch dort wieder zurückgeben können.

Doch egal welches Modell Sie nutzen: Der Umwelt tun Sie definitiv einen Gefallen, wenn Sie aufs Fahrrad steigen ...

Weiterführende Links:

  • Über den Trend Sharing Economy berichtet zum Beispiel auch die "Süddeutsche".
  • Auch der "Tagesspiegel" macht Sharing Economy zum Thema.