1. Welchen Kommunikationskanal soll ich verwenden?

Die E-Mail eignet sich für Abstimmungen mit einzelnen Personen oder mit einem fest definierten Kollegenkreis. Soziale Business-Netzwerke wie z.B. Yammer sind eine nach außen geschlossene Networking-Plattform, auf der sich sämtliche Mitarbeiter vernetzen, austauschen und zu Gruppen zusammenschließen können. Darüber lässt sich leicht das Wissen des ganzen Unternehmens nutzen. Mit Collaboration-Lösungen wie Microsoft SharePoint 2013 können Teams verschiedener Standorte an einem Dokument arbeiten – in Echtzeit. Moderne Unified Communications-Lösungen wie Lync vereinen Instant Messaging, Echtzeit-Anwesenheitsinformationen, Telefonie, Audio-/Videokonferenzen und Voicemail auf einer einheitlichen Plattform.

2.Duzen oder siezen?

Halten Sie´s wie im echten Leben: Sie duzen die Person, wenn Sie sie in der Kantine treffen? Dann können Sie das auch in den sozialen Medien tun. Ansonsten wählen Sie lieber das höflichere „Sie“.

3.Sind Smileys erlaubt?

Die Smileys sind vermutlich die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe der 2.0-Welt. Wer sie verwendet, pubertiert gerade oder setzt sich dem Verdacht aus, mit dem Altern Probleme zu haben. Deshalb: Gehen Sie sparsam mit Emoticons um. Sie haben es mit Vorgesetzten oder unbekannten Geschäftspartnern zu tun? Dann empfiehlt sich der Verzicht.

4. Wie schnell muss ich reagieren?

Bei einer E-Mail ist in vielen Unternehmen eine Frist von zwei Stunden bis zu einem Arbeitstag normal. Schneller geht´s in den Sozialen Netzwerken. Aber Achtung: vielleicht ist der Kollege gerade beschäftigt und antwortet daher nicht prompt. Instant Messaging Dienste wollen Kommunikation in Echtzeit erreichen, Statusmeldungen zeigen, ob der Kollege oder die Kollegin gerade erreichbar ist. Wer Zeit hat, sollte umgehend reagieren.

Mehr Infos:

http://www.microsoft.com/de-de/office/social-enterprise-knigge/default.aspx