Ein Pkw rast über die Autobahn auf einen herumliegenden Ersatzreifen. „Gefahr auf der rechten Fahrbahn“, melden die vorausfahrenden Fahrzeuge. Automatisch bremst das Auto und reiht sich links ein. Und wo ist der Fahrer? Der liest entspannt Zeitung auf dem Sitzplatz, an dem es mal ein Lenkrad gab. Ein Blick in die Zukunft? Ja! Aber die kommt schneller als gedacht.

Denn schon heute sind Autos immer mehr vernetzt. Zum Beispiel mit ihrer Werkstatt. Dank einer neuen Nachrüstlösung der Telekom fährt der KFZ-Mechaniker praktisch im Auto mit. Pannen werden damit zur Seltenheit. Und sollte doch mal etwas schief gehen, kommt schnelle Hilfe. Dafür überträgt ein Adapter im Fußraum des Fahrzeugs per Bluetooth Zustandsdaten wie Kilometerstand und Bremsenstatus an eine App auf dem Smartphone des Fahrers.

Die App sendet die Werte per Mobilfunk an einen Server der Telekom, auf den der zuständige Händler per Internet zugreift. Jetzt kann er dem Autofahrer zum Beispiel ein Angebot für neue Bremsbeläge schicken, sobald die alten abgenutzt sind. Geht eine Warnleuchte an, erhält der Fahrer direkt erste Informationen auf sein Smartphone.

Der Fahrer, der nicht fährt Dank einer neuen Nachrüstlösung der Telekom fährt der KFZ-Mechaniker praktisch im Auto mit. Pannen werden damit zur Seltenheit. (© 2015 PR)

Freizeitparadies Auto

Vernetzen sich genug Autos untereinander, wird der Fahrer gar arbeitslos. Wie das aussieht, erfahren Besucher des Telekom-Stands auf der CeBIT in einem Film, der ihnen einen Blick auf den parallel stattfindenden Genfer Auto-Salon gestattet. Dort stellt das Schweizer Unternehmen Rinspeed gemeinsam mit der Telekom eine Studie zum selbstfahrenden Auto vor.

Mit der vollelektrisch angetriebenen Reiselimousine „XchangE“ antworten die beteiligten Unternehmen auf die Frage: Was macht der Fahrer eigentlich, wenn er nicht mehr fährt? Das Konzeptauto bietet seinen Passagieren freie Auswahl: Musik hören, im Internet surfen, Filme in Top-Qualität anschauen oder ein Meeting abhalten. Live-Streams oder Video-on-demand-Dienste empfängt der XchangE über einen eingebauten Hotspot und das LTE-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom.

Das selbstfahrende Fahrzeug mit der Cloud vernetzt

Das Fahrzeug ist dazu jederzeit mit seinem Umfeld und der Business2Car-Plattform der Telekom verbunden. Die Plattform bündelt Daten aus tausenden Sensoren in vorausfahrenden Fahrzeugen und anderen Online-Quellen wie Facebook, Twitter und Co. und Wetterdiensten. Mit den gesammelten Informationen wie Verkehrsaufkommen und Straßenzustand trifft das Auto eigenständige Entscheidungen. Die vom Telekom-Konzerngeschäftsfeld „Vernetztes Fahrzeug“ entwickelte Business2Car-Plattform wurde als offener Industriestandard gestaltet, damit sich alle Geschäftspartner mit ihren Diensten aufschalten und neue digitale Geschäftsmodelle darauf aufbauen können.

Der Fahrer, der nicht fährt Das Fahrzeug ist jederzeit mit seinem Umfeld und der Business2Car-Plattform der Telekom verbunden. Mit den gesammelten Informationen wie Verkehrsaufkommen und Straßenzustand trifft das Auto eigenständige Entscheidungen. (© 2015 PR)

Das neue Pünktlich

Neue Geschäftsmodelle ermöglicht auch die neue App „Arrival Control“ von der Telekom. Dank der neuen Anwendung wissen sowohl geschäftliche als auch private Nutzer immer, wer früher, pünktlich oder später als geplant zu einer Verabredung kommt. Die App versendet per SMS oder E-Mail einen Link zu einer Karte, über die der Empfänger den Standort und die voraussichtliche Ankunftszeit des App-Nutzers verfolgt. So meldet zum Beispiel ein Paketzusteller den Zeitpunkt der Lieferung. Verspätet er sich, kann der Empfänger schnell noch einen Einkauf erledigen.

 

Weiterführende Links:

http://blog.telekom.com/2014/02/27/rinspeed-studie-xchange-wie-die-telekom-das-selbstfahrende-auto-vernetzt/

www.my-car-is-connected.de

https://arrival-control.com/