Äußerlich ist sie nur eine unscheinbare kleine Box. Drinnen steckt aber nichts weniger als die Zukunft. Und die spricht per Internet-Protokoll, kurz IP. Das heißt, alle Verbindungen, die über die kleine Box gehen, egal ob beim Telefonieren, Surfen, Mailen, Faxen oder Fernsehen, werden grundsätzlich über das Internet aufgebaut.

Das weiße Boxwunder gilt als neuer Stern am Technikhimmel und vereint als Business-Router die Funktionen von mehreren Geräte in einem: Die Box ersetzt den herkömmlichen DSL-Splitter, funktioniert aber zusätzlich wie ein ADSL/VDSL­Modem. Gleichzeitig ist sie ein VPN-Router und ein WLAN-Access-Point. Auch eine Telefonanlage für bis zu 15 Teilnehmer ist an Bord. Und wie bei Routern üblich, stehen genügend LAN- und ISDN- Schnittstellen sowie analoge Ports bereit. Für die Sicherheit bei der Datenübertragung ist ebenfalls gut gesorgt: Die integrierte Firewall wehrt Zugriffe aus dem Netz sicher ab.


So funktioniert IP

Alle Verbindungen werden über das Internet aufgebaut. Ein herkömmlicher Telefonanschluss ist damit überflüssig. Sprachdaten haben immer Vorfahrt im
IP-Netz – sie werden zudem mit höchster Qualität übertragen. Alle Daten werden zu Paketen gebündelt und dann sicher über das Internet verschickt. Ist die Web-Verbindung aufgebaut, wandelt ein Domain Name Server (DNS) jede eingegebene Internet-Adresse in eine IP-Adresse um – auch bei der Sprachkommunikation. Sobald die IP-Adresse an den Anrufer zurückgemeldet wird, wird die Verbindung zur IP-Adresse des Gesprächspartners aufgebaut. Die Telekom stellt ihr Netz bis 2018 auf die neue IP-Technik um.

Den neuen Rundum-Router bietet die Telekom im Digitalisierungs-Paket IP mit einem IP-Telefon und dem passenden Anschluss, etwa DeutschlandLAN IP Voice/Data S Premium. Das Paket beinhaltet einen schnellen Internet-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s – inklusive Flatrate ins deutsche Festnetz und in 18 europäische Länder, eine Daten-Flatrate, eine feste IP-Adresse und im Notfall die garantierte Entstörung innerhalb von maximal acht Stunden.
Das Digitalisierungs-Paket IP eignet sich für kleine Firmen, Bürogemeinschaften, Arztpraxen, Agenturen und Kanzleien.

Zielgruppe
Das Digitalisierungs-Paket IP eignet sich für kleinere Büros und Agenturen, Kanzleien, Rechtsanwälte oder Steuerberater. Auch Arztpraxen, Apotheken, Autohäuser oder kleine Handwerksbetriebe schaffen damit den Einstieg ins IP-Zeitalter.

 

Router, TK-Anlage, Firewall: Viele Vorteile dank IP-Technik

  • Alles in Einem
    Der Router vereint VDSL Vectoring Modem, Modem, WLAN, VPN, LAN, ISDN- und analoge Schnittstellen sowie eine Telefonanlage in einem Gerät.
  • Anschluss, Telefon und Service inklusive
    Neben dem Business-Router ist im Paket der Anschluss DeutschlandLAN IP Voice/Data Premium S inklusive (Business-Internet-Zugang mit bis zu 50 MBit/s, Flatrate ins deutsche Festnetz und 18 andere Länder, Daten-Flatrate inklusive einer festen IP-Adresse, IP-Telefon und Entstör-Service innerhalb von acht Stunden).
  • Schnelle Einrichtung
    Mit dem Einrichtungsassistenten und dem anwenderfreundlichen Konfigurationsmenü ist der Router schnell startklar. Updates lassen sich aus der Ferne aufspielen.
  • Drahtlos verbunden
    WLAN nach 802.11n-Standard ist inklusive. Unternehmen können bis zu 16 virtuelle WLAN-Netzwerke über das Digitalisierungs-Paket IP einrichten.
  • Flexible IP-Telefonanlage
    Zum Digitalisierungs-Paket IP gehört auch eine IP-Telefonanlage. Über die Anwendung können maximal 15 Teilnehmer mit bis zu 20 Endgeräten telefonieren. Dafür nutzen Firmen ihre vorhandenen Geräte oder neue IP-System-Telefone.
  • Akustische Visitenkarte
    Anrufe werden automatisch angenommen, Anrufer über Ansagen begrüßt und zum gewünschten Gesprächspartner weitervermittelt. Wartezeiten lassen sich durch individuelle Wartemusik überbrücken und mit Infoansagen passend zur jeweiligen Geschäftszeit aufwerten.
  • Mini-Call-Center
    Die Telefonanlage sorgt dafür, dass eingehende Anrufe „gerecht“ verteilt werden. So sind Mitarbeiter mit der längsten Ruhezeit erste Adresse für den nächsten Anruf.
  • Keine Anrufe verpassen
    Für jeden Mitarbeiter steht eine Voicemailbox bereit. Anrufe lassen sich über Funktionstaste oder die Anrufweiterschaltung weiterleiten. Neue Nachrichten signalisieren die Systemtelefone über das Display oder LED. Aufgezeichnete Nachrichten leitet das System als E-Mail-Anhang weiter. Die Mitarbeiter können auf ihre Voicemailbox auch aus der Ferne zugreifen.
  • Immer erreichbar
    Geht ein Anruf ein, können Mitarbeiter ihn nicht nur an ihrem eigenen Telefon, sondern auch an einem anderen Telefon oder einem Smartphone annehmen. Rufen Kollegen vom Mobiltelefon an, wird die Festnetzrufnummer übermittelt, und die Mitarbeiter nutzen ihr Handy durch Apps wie Media5-fone als Festnetztelefon. Wer unterwegs ist, kann sein Smartphone mit einem WLAN-HotSpot über das virtuelle private Netzwerk und die App verbinden.
  • Höchste Qualität
    Sprachdaten werden bevorzugt durchs Netz geschleust (Quality of Service). Das gilt natürlich auch, wenn Mitarbeiter drahtlos auf das System zugreifen.
  • Sanfte Migration
    Vorhandene Geräte wie Telefone oder Faxgeräte sowie ISDN-Telefonanlagen lassen sich dank der internen Schnittstellen weiter verwenden und mit dem Router koppeln.
  • Sicherheit inklusive
    Die integrierte Firewall schützt die Unternehmen vor Zugriffen aus dem Netz. Über virtuelle private Netzwerkverbindungen (VPN) greifen die Mitarbeiter sicher auf ­ihre Dienste und Anwendungen zu. Über die getunnelte Verbindung lassen sich außerdem Standorte verbinden. So können auch Kollegen im Homeoffice sicher auf alle Funktionen zugreifen.
  • Kosten im Griff
    Firmen nutzen künftig nur noch ein Netz für ihre Sprach- und Datenkommunikation. Das Netzwerk wird optimal ausgenutzt – so sinken die Kosten pro Arbeitsplatz. Mobil arbeitende Mitarbeiter und Kollegen im Homeoffice sind schnell eingebunden. Außerdem haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Smartphones als Festnetztelefone zu nutzen. Das spart Geld für mehr Endgeräte.