Eine angenehme Atmosphäre, eine nette Bedienung und der beste Latte Macchiato der Stadt: Wer hinter diesen Annehmlichkeiten ein Häkchen setzen kann, ist als Bistro- oder Cafébetreiber auf einem guten Weg.

Doch auch ein kostenloser Internetzugang zählt heute als Standard. Laut einer Umfrage des Hotelportals HRS und dem Fraunhofer IAO bieten bereits 98 Prozent der Hotels in Deutschland WLAN an.

Seinen Gästen oder Kunden einen kostenlosen Internetzugang anzubieten, wird künftig noch einfacher: Mit dem „Hotspot Plug ’n’ Play-Paket“ der Telekom teilen Bistrobetreiber und Cafébesitzer ihren Anschluss mit ihren Gästen.

Eine aufwendige Installation durch einen Techniker entfällt. Betreiber kaufen oder bestellen die Hardware in einem Telekom Shop und müssen nur noch zwei Kabel einstecken, und los geht’s. Der neue Hotspot wählt sich automatisch in die TelekomCloud ein und installiert sich selbst.

Die Frage der Haftung

Um loszusurfen, gehen die Gäste ohne aufwendiges Log-in-Verfahren über die Telekom Website ins Internet. Der ­Betreiber zahlt für die Bereitstellung des Hot­spots ein monatliches Entgelt.

Aber wie steht es um die Haftung? Bei freien WLAN-Netzen ist die Haftung des Betreibers für Inhalte, die von den Nutzern heruntergeladen werden, hierzulande weitgehend ungeklärt und stellt für den Betreiber ein rechtliches Risiko dar. Künftig müssen sie sich darüber keine Sorgen machen.

Beim Plug ’n’ Play HotSpot geht der Nutzer getrennt vom Anschlussinhaber ins Internet. Das heißt, der Datenverkehr des Gastes läuft vollständig getrennt von dem des Anschlussinhabers. Somit wird der Anschlussinhaber mit der Nutzung des Anschlusses durch Dritte nicht in Zusammenhang gebracht.

Voraussetzung für das neue Hotspot Plug ’n’ Play-Paket ist ein mindestens 16 Mbit/s schneller Anschluss. Die Hotspots betreibt die Telekom in ihren eigenen Rechenzentren, die den geltenden deutschen Datenschutzgesetzen unterliegen.

Für wen ist das?
Der neue Hotspot Plug ’n’ Play eignet sich für Cafés und kleinere Gastronomiebetriebe, die den Gästen einen Extra-Service bieten wollen und sie so zum längeren Verweilen einladen möchten. Auch Shop-Betreiber können ihren Kunden die Wartezeit mit dem WLAN-Zugang verkürzen.

Was kostet das?
Für den Hotspot Plug ’n’ Play zahlen Betreiber 99 Euro netto einmalig
sowie 39,95 Euro netto monatlich – bei 24 Monaten Vertragslaufzeit.

Schöne WLAN-Welt
In Deutschland gibt es rund 239 Millionen Smartphones, Tablets, und Laptops. Nutzer können sich hierzulande über 45 Millionen WLAN-Access-Points einwählen und im Internet surfen – allerdings sind die meisten davon nicht öffentlich
(geschätzt sind nur 250.000 WLAN frei zugänglich). Die Telekom stellt
in Deutschland inklusive WLAN TO GO rund 150.000 HotSpots bereit, zum Beispiel in ausgewählten Hotels, in Bahnhöfen oder in Flughäfen.