„Unser Geschäft basiert auf digitalen Lösungen – da sind ein Internetauftritt und virtueller Kundendialog selbstverständlich.“ (Denise Börner zum Thema „Digitalisierung bei ITI“)

Name: Denise Börner
Firma: ITI GmbH
Mitarbeiter: 60
Gründung: 1990
Firmensitz: Dresden

Neue Flugzeuge entwickeln, Operationstische entwerfen oder energieeffiziente Antriebe testen – dazu waren früher teure Prototypen notwendig. Heute geht die Berechnung und Simulation schnell und einfach mit der Systemsimulationssoftware SimulationX von der ITI GmbH (Gesellschaft für ingenieurtechnische Informationsverarbeitung mbH). „Am Computer lässt sich das Zusammenspiel von hydraulischen Systemen und den mechanischen Teilen virtuell berechnen, simulieren, prüfen, analysieren und optimieren – damit sparen die Anwender in der Produktentwicklung nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld“, erklärt Denise Börner, Manager Marketing bei ITI. 1990 brachte das Dresdner Unternehmen seine Software für die Simulation von Antriebstechnik auf den Markt. Heute kommt SimulationX in sämtlichen Branchen zum Einsatz, etwa in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Elektroindustrie, in der Öl- und Gasindustrie, in der Luft- und Raumfahrt oder im Schiffsbau.

Mit Kunden digital vernetzt
Genauso zahlreich wie die Anwendungsfelder der Software sind die langjährigen Kunden von ITI. Ein Grund für die Treue: Der Mittelständler ist bekannt für seine Schnelligkeit und Kompetenz beim Kunden-Support. Dafür steht das ITI-Supportteam fast rund um die Uhr telefonisch über eine Service-Hotline oder online via ITI HelpDesk zur Verfügung. Außerdem pflegt das Unternehmen seine Kontakte professionell digital. Und mithilfe von Online-Konferenzen via WebEx steht das Unternehmen in ständigem Dialog mit seinen Kunden. Darüber hinaus hat die ITI GmbH ein Firmenkonto beim Netzwerkportal LinkedIn eingerichtet. „Hier treffen wir weltweit unsere bestehenden Kunden und knüpfen neue Kontakte. In unserer Gruppe können sich Softwareanwender und Meinungsführer aus Industrie und Wissenschaft mit ITI-Mitarbeitern aus allen Abteilungen austauschen. Unsere Experten beantworten Fragen und geben produktspezifische Tipps.“ Facebook nutzt das Unternehmen hingegen für Öffentlichkeitsarbeit und Stellenausschreibungen. Aktuell entwickeln Börner und ihr Team Kommunikationsrichtlinien für die sozialen Netzwerke. „Damit helfen wir unseren Mitarbeitern, den digitalen Dialog sicher und professionell zu führen“, so Börner.

Mit Kunden digital vernetzt Mit Kunden digital vernetzt (© 2015 )

 

Digitalisierung auf ganzer Linie
LinkedIn, XING und Facebook sind mit dem Internetauftritt von ITI verbunden. Bereits seit 1998 ist das Unternehmen mit der eigenen Webseite www.iti.de online. Börner und ihr Team erstellen die Inhalte selbst mithilfe des Content-Management-Systems typo3. Kunden finden auf der Seite etwa Informationen zum Unternehmen und zum Produkt in deutscher, englischer und chinesischer Sprache. In einem eigenen Bereich der ITI Academy können sie Schulungen direkt über einen Warenkorb auf der Seite buchen. Auch die Software wird kostenlos zum Test angeboten. Bei Fragen nutzen die Kunden einfach das Kontaktformular auf der Internetseite oder den Rückrufservice. Auf YouTube veröffentlicht ITI zudem kurze Videos, in denen ITI-Ingenieure und SimulationX-Entwickler ausgewählte Funktionen vorstellen und Tipps für ein effizientes Arbeiten mit dem Programm geben.

Unternehmensprozesse zunehmend digital
Seit Anfang 2012 nutzt ITI das ERP-System SAP Business ByDesign aus der Cloud. Das bedeutet: die Software läuft in Rechenzentren von SAP und die ITI-Mitarbeiter greifen über das Internet darauf zu. Alle Geschäftsabläufe wie Angebots- und Rechnungserstellung, Buchhaltung und Personal wickelt der Mittelständler in der Wolke ab. „Wir schätzen vor allem die Flexibilität der Cloud-Lösung. Denn alle Mitarbeiter haben jederzeit und von überall aus Zugriff auf wichtige Daten“, so Börner.

Wenn Sie auch einmal Digitalisierer der Woche bei @NTRIEB MITTELSTAND werden wollen, schreiben Sie uns an info@antrieb-mittelstand.de – und erzählen Sie uns, wie digital Ihr Betrieb heute schon ist.