Maschinen, die Alarm schlagen, wenn eins ihrer Teile zu verschleißen droht. Kaffeemaschinen, die sich automatisch melden, wenn sie Bohnennachschub brauchen. Oder gleich eine ganze Fabrik, die ohne Menschenhand gesteuert wird: Alles Beispiele für Geräte und Maschinen, die „mitdenken“ und miteinander kommunizieren. Das, sagen Forscher und Wissenschaftler, ist die Zukunft.


Was ist M2M?

Die Position von Fahrzeugen live am Monitor verfolgen oder automatisch Rasierklingen nachbestellen – das ist möglich, wenn Maschinen vernetzt sind und miteinander kommunizieren. Diesen automatischen Datenaustausch nennt man von M2M, kurz für Machine-to-Machine-Kommunikation. M2M bringt Unternehmen und Kunden viele Vorteile: Firmen produzieren günstiger, beschleunigen ihren Service und liefern die Ware schneller aus. Aktuell nutzen 22 Prozent der Unternehmen M2M-Kommunikation. 2016 sollen es schon 55 Prozent sein.

Die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, hält Einzug in die Produktion und stellt die Art und Weise, wie Unternehmen Produkte herstellen, gehörig auf den Kopf. Doch wie lassen sich Geräte im Zaum halten und wie aus der Ferne verwalten? Was passiert, wenn Software-Updates vorliegen? Wie stellen Firmen sicher, dass ihre Maschinen richtig konfiguriert sind? Und wie behält man den Durchblick, wenn viele Messdaten und Informationen auflaufen? Viele Fragen, eine Antwort: Man nutzt eine Art Kontrollzentrum, über das alles zentral gesteuert wird.

Die Telekom bietet diese Steuerzentrale jetzt mit dem „Industrie 4.0-Paket“ als Komplettlösung an. Dazu gehören der Zugang zum Gerätemanagementportal, die sogenannte „Cloud der Dinge“, ein Gateway mit spezieller M2M-SIM-Karte, um Daten und Werte zu übermitteln, sowie ein Premium-Supportdienst durch die Telekom.

Über das Portal lassen sich alle angeschlossenen Maschinen warten, steuern, tracken und überwachen. Über spezielle Sensoren oder über die Maschine selbst werden Werte, Daten und Parameter erfasst und gesammelt und per Funk über das Gateway übertragen. Das wiederum ist mit einer speziellen M2M-SIM-Karte ausgestattet.

Was ist das Industrie 4.0-Paket?

  • Einstiegslösung, um Maschinen und Geräte aus der Ferne zu verwalten, zu steuern und zu warten
  • zentrale Plattform aus der sicheren TelekomCloud
  • Daten und Messwerte in Echtzeit erfassen und analysieren
  • inklusive Gateway zur Kopplung von Plattform und Geräten
  • inklusive M2M-SIM-Karte mit 10 MB Datenvolumen
  • Rund-um-die-Uhr-Service

Die Daten werden über das sichere und zuverlässige Mobilfunknetz der Telekom übertragen. Pfiffig dabei: Eine spezielle Software überführt die Daten und Messwerte in ein neutrales Format, sodass die verschiedenen Geräte überhaupt mit der Plattform kommunizieren können.

Unternehmen können so die jeweiligen Messwerte ihrer Maschinen in Echtzeit auslesen. Sie können auch ihren Fuhrpark aus der Ferne steuern oder Software-Updates jederzeit aufspielen.
Die Plattform selbst betreibt die Telekom in ihren hochsicheren, TÜV-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland. So können Unternehmenskunden sicher sein, dass alle Daten den strengsten Datenschutzrichtlinien weltweit unterliegen.