Gerade eben noch schien die Sonne, plötzlich schieben sich dunkle Wolken davor, der Himmel wird finster, es blitzt, donnert und schüttet wie aus Kübeln. So überraschend schnell wie sich ein Sommergewitter zusammenbraut, lässt sich ein Haus kaum absichern, wenn etwa Fenster geöffnet sind oder das Lüftungsgitter zum Keller frei steht. Eine elektronische Haussteuerung reagiert dagegen prompt: Das System "Smart Home" lässt zum Beispiel schnell ein Rolladen vor das geöffnete Fenster herunterfahren und macht so die Luken vor dem Gewitter dicht. Zudem melden Sensoren automatisch Überschwemmungen in der Wohnung oder schicken eine Nachricht, wenn das Fenster offen steht.

Individuelle Haussteuerung für alle Geräte

Egal ab Kaffeemaschine, Drucker, Waschmaschine, Fernseher oder Rauchmelder – mit Smart Home lassen sich alle Geräte von unterwegs per App steuern und überwachen. Die neue Version der Smart Home-App für iOS- und Android-Geräte geht dabei richtig ins Detail: Regeln, wie Lampen oder Fernseher ein oder ausgeschaltet werden, erstellt der Bewohner nicht nur für das ganze Haus und übergreifend für alle Geräte, sondern kann auch Zustände und Ereignisse für einzelne Räume oder Geräte festlegen. Das funktioniert zum Beispiel per Zeitangabe: Um 7.30 Uhr geht pünktlich zum Frühstück die Kaffeemaschine an oder das Licht im Hausflur schaltet sich für eine festgelegte Zeit an, sobald ihn jemand betritt.

Sicheres Zuhause

Der vollelektronische Komfort ist zwar angenehm – doch das smarte Haus kann noch einiges mehr: Bewegungsmelder, Wandtaster und Wassermelder erhöhen die Sicherheit und beruhigen die Nerven.

Mein Haus schützt sich selbst Im vernetzten Wohnzimmer weiß jeder, was er zu tun hat: Der Fernseher reagiert nicht mehr auf Knopfdruck, sondern nach Plan, das Licht schalten sich selbstständig ein und aus, die Heizung regelt sich von alleine rauf und runter. (© 2015 Eric Remann)
 

Smart Home erfüllt höchste Sicherheitsstandards.

Holger Knöpke

Leiter Smart Home bei der Deutschen Telekom

 

Praktisch: Der Bewegungsmelder arbeitet mit Batterie und lässt sich daher sowohl im Haus als auch draußen einsetzen – zum Beispiel im Garten oder vor der Garage. Sobald er Bewegungen registriert, schaltet er das Licht ein und schickt dem Hausbesitzer während der Abwesenheit eine Nachricht aufs Smartphone.

Mein Haus schützt sich selbst Wie von Zauberhand lässt sich mit der Smart Home App das Licht einschalten, entweder im ganzen Haus, auf einen Raum beschränkt oder in einem Stockwerk. (© 2015 Eric Remann)

Auch der Wassermelder verrichtet brav seinen Dienst und informiert sofort, wenn das Wasser auf dem Boden über 1,5 Millimeter steigt. So lässt sich bei auslaufender Waschmaschine schnell Hilfe organisieren. Der kabellose und ebenfalls batteriebetriebene Wandtaster hilft zum Beispiel beim Strom sparen: Einmal an der Wand befestigt und in das Smart-Home-System eingebunden kann man so mit einem einzigen Tastendruck alle gewünschten Geräte und die Heizung in den Eco-Modus versetzen oder auch das Licht ausschalten, wenn man schlafen geht oder das Haus verlässt. Und am nächsten Morgen schaltet sich garantiert die Kaffeemaschine wieder pünktlich an und Bewegungsmelder, Wassermelder und Co. verrichten rund um die Uhr ihren Dienst. Der neue Tag kann kommen, mit oder ohne Gewitter.