Wer Softwarelizenzen für sein Unternehmen erwerben möchte, muss erst einmal eine schöne Stange Geld in die Hand nehmen. Und zuvor jede Menge Diskussionen führen. Denn ein solches Investment schmälert die Liquidität und die Eigenkapitalquote eines Unternehmens, vielleicht müssen sogar Kredite aufgenommen werden – kein Wunder, dass dies die Buchhalter und Controller auf den Plan ruft. Oft wird die Entscheidung daher verschleppt, obwohl die Software dringend gebraucht würde.

Mietkosten sofort abzugsfähig

Wer dagegen auf ein Abomodell – und damit auf die Miete der Software setzt, muss deutlich geringere Summen investieren. In seiner Präsentation „Finanztechnische Vorteile des Abomodells“ rechnet dies Adobe gemeinsam mit den Düsseldorfer Consultants von TGCG vor. „Bei einem Anschaffungspreis für eine gekaufte Softwarelizenz in Höhe von beispielsweise 3.500 Euro und einem monatlichen Abopreis von ca. 70 Euro würde bei zehn erworbenen Lizenzen die gewonnene Liquidität durch das Abomodell im ersten Jahr 26.600 Euro (35.000 Euro – 8.400 Euro) betragen. Das entspricht einer Liquiditätsverbesserung um rund 76 Prozent“, so das Ergebnis der Berechnungen. Auch die Kapitalbindungskosten seien geringer. Ebenfalls ein großer Vorteil: Die gesamten Mietkosten sind abzugsfähige Kosten und können sofort bei der Steuer geltend gemacht werden.

Wenn Softwarelizenzen gemietet werden, sorgt dies zudem für mehr Transparenz; denn die monatlichen Mietzahlungen können dem jeweiligen Nutzer zugeordnet werden. Und das Leben der IT-Abteilung wird einfacher, weil sie sich um Updates und Upgrades nicht kümmern muss. Die sind im Mietpreis schon enthalten. Auf das Unternehmen kommen damit keine verdeckten Kosten zu.

Wer Softwarepakete kauft, sollte am besten in die Zukunft sehen können. Denn nur wer ganz genau weiß, wie sich sein Geschäft entwickeln wird, kann wirklich abschätzen, wie viele Lizenzen er einkaufen muss. Tatsächlich brauchen viele Unternehmen weniger Lizenzen, als sie einst eingekauft haben. Wer bei seiner Order zu großzügig war, bleibt auf diesen unnötigen Kosten sitzen und muss sie als Fehlinvestition verbuchen. Abos dagegen gelten nur für einen bestimmten, vertraglich vereinbarten Zeitraum. Im Fall von Adobe läuft das Abo schon nach einem Jahr wieder aus und man kann seine Lizenzen ganz flexibel abbauen und neue hinzufügen.

Insgesamt führt die Softwaremiete über Abomodelle zu einer flexiblen Anpassung von Lizenzen im Unternehmen und reduziert so das Risiko von Fehlinvestitionen bzw. rechtswidriger Softwarenutzung.

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