Das traditionelle Buch, die Webseite oder eine mobile Anwendung für Smartphone und Tablet: Das Branchenbuch Gelbe Seiten kennt so gut wie jeder. Und mittlerweile nutzen etwa 6,8 Millionen* Menschen monatlich auch die Webseite und mobilen Anwendungen von Gelbe Seiten.

Jetzt geht das klassische Branchenbuch mit einer neuen App einen weiteren Schritt ins digitale Zeitalter – mit Location-based, also standortbezogenen, Diensten. Gelbe Seiten liefert konkrete Informationen, Tipps und Angebote direkt auf das Smartphone. Reale und digitale Welt verschmelzen so miteinander. Die „Kontaktaufnahme“ erfolgt über sogenanntes „Geofencing“, das in die Gelbe-Seite-App integriert wurde.

Wer beispielsweise auf der Suche nach einem Restaurant ist, kann sich auf seinem Smartphone entsprechende Icons von Lokalitäten in der Umgebung anzeigen lassen. Dafür legt der Nutzer vorher Interessen fest – hier also Restaurants, Bars oder Cafés – und die App zeigt Pizza-, Sushi- oder Fischrestaurants in der Nähe an. Eine App, die mitdenkt – nur essen müssen die Nutzer selbst.

Die guten Angebote müssen den Nutzer finden
Doch die neue App von Gelbe Seiten kann noch viel mehr. Idealerweise erreichen die Unternehmen vor Ort die Kunden, ohne dass diese aktiv werden müssen. Es geht darum, über Technologie und digitale Informationen das reale Leben der Menschen zu erleichtern. In der Praxis sieht das dann so aus, dass der Nutzer die zu ihm passenden Angebote bekommt – aber eben nicht mehr als Pull-, sondern als Push-Dienst. „Die guten Angebote müssen den Nutzer finden“, erklärt Stephan Theiß, Geschäftsführer Gelbe Seiten Marketing.

(© 2015 )

Die Lösung eignet sich hervorragend, um in einem bestimmten Umkreis auf sich aufmerksam zu machen: Modegeschäfte können etwa auf ihre neue Kollektion hinweisen, Handwerker tolle Angebote anpreisen, Bars oder Cafe´s ihre Happy Hour – und so weiter und so fort. Im lokalen Know-how von Gelbe Seiten sieht Stephan Theiß den wichtigsten Vorzug seines Unternehmens.

Doch wie kommen Gewerbetreibende in diese App?

Ganz einfach: Unternehmer können mit dem Gelbe Seiten-Verlag ihrer Region einen Vertrag abschließen, um zum Beispiel Werbeflächen zu kaufen. Momentan befindet sich die Lösung noch in der Testphase. Stephan Theiß ist jedoch zuversichtlich: „Der Dienst wird sehr positiv aufgenommen. Selbst mich hat die hohe Akzeptanz der Nutzer überrascht, die bei 70 bis 80 Prozent liegt. Die Nutzer wissen den Mehrwert zu schätzen, obwohl sie Daten preisgeben.“

* AGOF internet facts 2013-11, AGOF mobile facts 2013-II