Die neuen Geräte lassen sich wie folgt beschreiben: Sie sind „schärfer als bisher“, auf dem „neuesten Stand der Technik“ und bieten einen „Lesekomfort wie nie zuvor“. Als Technologiepartner legt die Telekom bei der stetigen Weiterentwicklung der Geräte insbesondere darauf Wert, dass das Leseerlebnis weiter verbessert wird. Für den Leser ist das augenfreundliche Lesen besonders wichtig. Daher wurde der tolino vision 3 HD mit einem E Ink Carta-Display mit einer 300 ppi-Auflösung ausgestattet. 16 Graustufen geben dem Leser zudem ein Lesegefühl wie auf echtem Papier. Der tolino vision 3 HD ist zudem wassergeschützt und bietet eine Akku-Laufzeit von bis zu sieben Wochen.

Nach gründlicher Überarbeitung erhielt auch der tolino shine 2 HD, der Nachfolger des ersten eReaders der tolino Gerätefamilie, ebenfalls ein E Ink Carta-Display mit 300 ppi-Auflösung. Mit 113,49 × 164,2 × 9,3 Millimeter und 184 Gramm wurde ist noch mal handlicher, kompakter und leistungsfähiger als sein Vorgänger. Mehr Prozessorleistung (jetzt 1 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher) ermöglicht ein schnelleres Öffnen von Büchern sowie zügigeres Suchen. Sein interner Speicher bietet Platz für bis zu 2000 eBooks.

Der tolino shine 2 HD ist im Vergleich zum Vorgänger-Modell noch mal leichter und handlicher geworden. Der tolino shine 2 HD ist im Vergleich zum Vorgänger-Modell noch mal leichter und handlicher geworden. (© 2015 tolino)

Inklusive bei beiden neuen tolinos sind 25 Gigabyte Cloudspeicher (tolino Cloud für eBooks) Alle Details und technischen Daten zu den beiden neuen tolinos finden Sie am Ende des Artikels in unser Linkliste.

Die tolino-Allianz

Im März 2013 ist die tolino-Allianz gestartet und hat sich seitdem im deutschsprachigen Raum unter den führenden Marken für digitales Lesen als feste Größe etabliert. Laut GfK kauft fast jeder zweite eBook-Liebhaber sein Lesegerät über einen Partner der tolino-Allianz, die stetig wächst. Gerade noch hat sich in die Runde der führenden deutschen Buchhändler, die hinter tolino stehen –  Thalia, Weltbild, Hugendubel, Club Bertelsmann – die Mayersche Buchhandlung und Osiander dazugesellt. Ihres Zeichens weitere Größen aus der Buchbranche. Libri, eBook.de und die Telekom als Technologie- und Innovationspartner vervollständigen die Allianz. Insgesamt gehören heute immerhin 1800 aller 6000 in Deutschland ansässigen Buchhändler zur tolino-Truppe. Dort können Kunden den Tolino auch kaufen.

Die stetige Weiterentwicklung lohnt sich, denn die Nachfrage nach eReadern und digitalem Lesestoff steigt. Die anfängliche Skepsis gegenüber eBooks scheint passé. Die Zahl der E-Book-Leser wächst weiter und stärker noch der Umsatz mit digitalen Bücher. 2,9 Millionen Deutsche haben im ersten Halbjahr diesen Jahres Geld für E-Books ausgegeben. So kamen 95 Millionen Euro zusammen. Das ist laut GfK ein Umsatzwachstum von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der neue tolino vision 3 HDglänzt mit einem neuartigen E Ink Carta-Display mit 300 ppi (Auflösung von 1448 × 1072 Pixel). Der neue tolino vision 3 HDglänzt mit einem neuartigen E Ink Carta-Display mit 300 ppi (Auflösung von 1448 × 1072 Pixel). (© 2015 tolino)

Digitalisierung bringt auch Familienunternehmen ins Internetzeitalter

Wie wichtig der freie Zugang und die Vernetzung untereinander sind, weiß etwa Nina Hugendubel, (Geschäftsführerin Hugendubel, der größten inhabergeführten Buchhandlung Deutschlands) aus eigener Erfahrung. Sie und ihr Bruder Max Hugendubel haben das mehr als 120 Jahre alte Familienunternehmen ins Internetzeitalter geführt. „Für unseren Vater war das Netz mehr ein Service- als ein Vertriebskanal“, sagt sie. „Ich habe lange dafür gekämpft, dass wir den Schwenk vollziehen.“

Die tolino-Allianz konnte sich durchsetzen: Gemeinsam gegen die Übermacht von Amazon

Gute Hardware, offenes System, umfangreiches Sortiment und ein Schulterschluss der Händler: „Das hätte keiner von uns allein geschafft“, gibt Nina Hugendubel heute zu. „Allein wären wir untergegangen. Deutschland ist übrigens das einzige Land in Europa, in dem das gelungen ist.“

Der große Unterschied zu Amazons Kindle, sagt Hugendubel, ist vor allem die Freiheit für den Kunden. Anwender können ihre Bibliothek jederzeit mitnehmen und auf Geräten unterschiedlicher Anbieter (außer Amazon) verknüpfen und nutzen. Eine Kooperation mit Libri macht das offene Tolino-Ökosystem flächendeckend im deutschen Buchhandel verfügbar.

Anders bei Amazon und dem Kindle: Die E-Bibliothek wird abgeschaltet, wenn der Vertrag mit Amazon endet. Kunden erwerben ein Lese- und Nutzungsrecht, sie kaufen nicht das physikalische Buch. Endet der Vertrag, verschwinden die Bücher im digitalen Nirvana. „Der Kunde ist so im goldenen Käfig gefangen“, sagt Nina Hugendubel. „Es gib dort ein eigenes Dateiformat, das für andere nicht offen ist.“

Und nicht nur national wächst der tolino-Clan. Nach Österreich und der Schweiz hat sich tolino 2014 auf den Weg nach Belgien und Italien gemacht. Seit Anfang September diesen Jahres gibt es den eReader auch bei unseren niederländischen Nachbarn. Was die Leserschafft offensichtlich schätz, ist das offene Ökosystem mit integrierter tolino-Cloud, das einen beim Kauf von eBooks nicht an einen Buchhändler bindet. Und auch die Autoren spricht das tonlino-Angebot an. Seit dem Frühjahr 2015 gibt es für sie ein Selfpublishing-Angebot.

Wissenswertes rund um die tolino-eReader

  • Tolino-Webseite
  • Datenblatt tolino vision 3 HD
  • Datenblatt tolino shine 2 HD
  • Die tolino-Cloud im Detail
  • Informationen zum E Ink Carta-Display (englisch)
  • Im Video: tolino gegen ein klassische Buch
  • tolino media: eBooks selber publizieren