Wenn es um die Frage geht „Cloud ja oder nein?“, brennen vielen Mittelständlern gleich mehrere Themen unter den Nägeln. Wie sicher sind meine Daten in der Cloud? Kann ich jederzeit darauf zugreifen? Kann ich die Leistungen an meinen Bedarf anpassen? Und wie lassen sich die virtuellen Services überhaupt mit meiner IT verknüpfen? Kein Wunder, dass Firmen genau diese Fragen umtreiben. Denn schließlich geht es darum, sensible Kundendaten und Unternehmens-Know-how aus der Firma und damit in die Hände eines externen Dienstleisters zu geben. Das fällt keinem Mittelständler leicht.

Hinzu kommt: Wenn geschäftskritische Anwendungen wie das E-Mail-System oder der Webserver nicht rund um die Uhr verfügbar sind, kann sich das schnell finanziell bemerkbar machen. Und auch das Thema Skalierbarkeit darf nicht unterschätzt werden. Viele Mittelständler benötigen etwa im Weihnachtsgeschäft auf Knopfdruck mehr Rechenpower, dafür arbeiten die Server in der Sommerpause eher mal auf Sparflamme.

Doch das gesamte Jahr ausreichend Server-Kapazitäten selbst vorzuhalten, lohnt sich für Mittelständler in der Regel nicht. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt. In vielen Betrieben fehlen das Knowhow und die Zeit, sich rund um die Uhr um die Administration zu kümmern.

Turbo für die Firmen-IT Geschäftskritische Anwendungen wie E-Mail-Programme oder der Datenserver wollen gut geschützt sein. Managed IT-Services kümmern sich um die Sicherheit der Daten und Systeme. Auch Home-Office lässt sich mit den Diensten absichern. (© 2015 Deutsche Telekom AG)

 

Baukasten aus der Private Cloud

Müssen sie auch gar nicht – zumindest wenn sie ihre IT einem professionellen Dienstleister anvertrauen, der sie in seinen Rechenzentren hostet und über eine besonders gesicherte Internetverbindung bereitstellt. Das gilt für das Angebot „Managed IT-Services“ von der Deutschen Telekom. Sie liefert dynamische IT-Ressourcen aus der Private Cloud und trifft damit den Nerv bei den Unternehmen.

Aktuell geben nämlich deutsche Firmen schon 24 Prozent ihres IT-Budgets für Lösungen aus der Private Cloud aus. Das ist ein Ergebnis des „Cloud-Monitor 2014“ von Bitkom Research im Auftrag des Beraternetzwerks KPMG. Das Besondere der „Managed IT-Services“: Die Telekom liefert standardisierte Module mit offenen Schnittstellen, die sich zu individuellen Lösungen kombinieren, schnell integrieren und nach Bedarf erweitern lassen.

Server, Prozessor und Leistung werden auf Knopfdruck geregelt

Unternehmen können so auch ihr gesamtes Rechenzentrum in die Datenwolke legen. Um es zu verwalten, nutzen Unternehmen dann ein Self Service-Portal – und legen auf Knopfdruck fest, wie viele Server, Prozessoren und Speicherplatz sie benötigen.

Turbo für die Firmen-IT Managed IT-Services sind immer verfügbar und passen sich dennoch an – sollten sich die Verhältnisse ändern, bucht die Firma einfach andere Leistungen, schraubt nach oben oder regelt ab. (© 2015 Fotolia)

 

Alle Daten werden in Rechenzentren mit Standort Deutschland gehostet – ein zentraler Aspekt, der Kunden wie die Firma Butlers überzeugt hat. Der Einrichtungsprofi hat Server, auf denen das Warenwirtschaftssystem sowie Lager- und Versandsystem laufen, an die Telekom ausgelagert. Sie werden, wie alle Managed IT-Services-Module, exklusiv für den Kunden in der Cloud betrieben und hochverfügbar bereitgestellt. Dazu gehört auch ein Service, der rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr erreichbar ist.

Keine Chance für Datendiebe

Neben Infrastruktur wie Applikationsservern oder E-Business-Plattformen gehören auch Sicherheitslösungen zum Portfolio. Genau daran sollten Firmen denken. Schließlich war jedes fünfte Unternehmen in Deutschland laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC schon mindestens einmal Ziel einer Cyber-Attacke. Doch jedes fünfte Unternehmen hat trotzdem bislang keine Prozesse zur Informationssicherheit definiert.

Turbo für die Firmen-IT Auch wer viel unterwegs ist, schätzt die Dienste der Managed IT-Services. Das mobile Büro fügt sich komplett in die technischen Strukturen der Anwendungen und Performance ein. (© 2015 iStockphoto)

Die Managed Security-Lösungen der Telekom decken nicht nur zentrale Bereiche ab wie das Firmennetz, sondern auch Endgeräte und die E-Mail-Kommunikation. Konkret angeboten werden zum Beispiel Security-Checks, Firewalls, VPN-, Web- und Mail-Security-Lösungen, Ende-zu-Ende-Verschlüsselungslösungen, Antivirenprogramme, Services um Geräte-, und Schnittstellen zu kontrollieren oder Wechseldatenträger und Festplatten zu verschlüsseln. Firmen, die sich für ein Rund um sorglos-Paket entscheiden, können sogar ihren gesamten Datenverkehr über Telekom-Server leiten und prüfen lassen. Einfacher geht Cloud nicht.