3D-Druck sorgt für enorme Einsparungen

Opel macht's vor und setzt beim Modell Adam auf 3D-Druck. Zwar nur teilweise, aber mit Erfolg. So haben die Rüsselsheimer bis zu 90 Prozent der Produktionskosten für Hilfswerkzeuge dank dieser Fertigungstechnik gespart. Die damit hergestellten Instrumente unterstützen zum Beispiel das Ein - und Anpassen von Spoilern, Schriftzügen aus Kunststoff und Glasdächern.

Und der Autobauer spart so nicht nur Geld, sondern auch Zeit, zitiert die "IT-Times" aus einer Mittellung des 3D-Drucker-Produzenten Stratasys. Mit seinen Maschinen, so der us-amerikanische Opel-Partner, ließen sich Hilfswerkzeuge für den Adam binnen eines Tages konstruieren. Zudem seien damit komplexere und an die Bedürfnisse der Arbeiter angepasste Teile möglich. Auch weitere Marken wie Ford Motor, Tesla Motors und BMW würden die Technik einsetzen.

Prognose: Glorreiche Zukunft für die 3D-Druck-Branche

Die Referenz von Opel kann 3D-Druck-Spezialist Stratasys gut gebrauchen. Laut "IT-Tmes" musste er im dritten Quartal 2015 einen gehörigen Umsatzeinbruch verschmerzen. Die weiteren Aussichten für die Branche seien aber vielversprechend. So prognostizierten die Beobachter von SmarTech Markets für 2019 einen Gesamtumschlag von 1,1 Milliiarden Dollar.

Bis dahin könnten die Automobilhersteller zu den besten 3D-Druck-Kunden gehören.

Weiterführende Links:

  • Hochfliegende Pläne für die Bauwirtschaft: Riesiger 3D-Drucker für Häuser aus Schlamm und Ton.
  • Eine weitere Einsatzmöglichkeit mit großen Verheißungen ist Tissue Engineering. Damit lässt sich menschliches Gewebe aus dem 3D-Drucker gewinnen.