Auch 3D-Drucker machen Dreck

Fünf bis zehn Prozent der Fabrikationen eines 3D-Druckers sind Ausschuss – erklärt Fachmann Christian Lölkes auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg.

Damit vermehrt die neue Technologie den Plastikmüll erheblich. Warum ist das bedenklich? Vor allem wenn die Stoffe ins Meer gelangen, richten sie großen Schaden an – für Seevogel sind die Kunststoffüberbleibsel lebensgefährlich.

Laut Lölkes wird das Problem künftig immer größer: Die Zahl der verkauften 3D-Drucker soll im Jahr 2016 von 200.000 auf 500.000 Geräte anwachsen.

Strategien gegen Plastikmüll

Gibt es Lösung für den Plastikmüll aus 3D-Druckern? Der Experte empfiehlt auf dem Kongress: Die Reste müssen geschreddert und können so beim nächsten Druckvorgang wiederverwendet werden.

Lölkes mahnt laut "CIO" außerdem:

"Denkt vor dem Drucken genau nach, was und wie ihr druckt!"

Grundsätzlich ist an 3D-Druckern natürlich nichts falsch. Ganz im Gegenteil: Die innovative Technologie eröffnet viele neue Möglichkeiten. Allerdings beschäftigen sich Hersteller noch viel zu wenig mit dem Umweltschutz und der ökologischen Verträglichkeit ihrer Produkte.

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