Canon und 3D-System: Enge Zusammenarbeit

Partnerschaft ausgeweitet: Canon startet ab dem 1. Januar 2016 die Vermarktung der 3D-Drucker des Technologiespezialisten 3D Systems in Deutschland. Dazu gehört auch der Vertrieb  und der Kundensupport für die Modelle ProJet 660, 3500 Serie, 4500, 6000 und 7000. Die Produkte sind in erster Linie für die Marktsegmente Ingenieurwesen, Produktion und Architektur gedacht. Canon bietet die speziellen Drucker bereits in Großbritannien, den Niederlanden und den nordischen Ländern an.

Die heimischen Firmen haben beim Kauf der Zukunftstechnologie somit mehr Auswahl. Wie "t3n" berichtet, vermarktet Richoh bereits 3D-Drucker von Leapfrog.

3D-Drucker: Potenzial für den Mittelstand

Für mittelständische Unternehmen bietet die Zukunftstechnologie eine Reihe von Chancen:

  • Gegenstände können in komplexen Formen hergestellt werden.
  • Im Gegensatz zum Bohren oder Fräsen, gehen 3D-Drucker sparsam mit dem Material um.
  • Produkte lassen sich auf die individuellen Wünsche der Kunden abstimmen. Ein klares Plus im Vergleich zur Massenherstellung.
  • Das Verfahren wird dem Personalisierungstrend gerecht, wie Adidas in diesem Spot demonstriert.

Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner hat das Potenzial des Verfahrens erst kürzlich in einer Studie bestätigt. Bis 2019 erwarten die Zukunftsforscher im Bereich der 3D-druckfähigen Materialien ein jährliches Wachstum von 64,1 Prozent.

Weiterführende Links:

  • 3D-Drucken: Die Zukunftstechnologie verstehen und verwenden.
  • Revolution für die Baubranche? Dieser riesige 3D-Drucker soll Häuser aus Schlamm bauen.