Augmented Reality: Wenn die reale und virtuelle Welt miteinander verschmelzen

Datenbrille und Headset ade: Amazon hat eine Augmented-Reality-Anwendung entwickelt, die auf der Arbeit von Projektoren und Kameras basiert. Wie das funktioniert? Der Nutzer befindet sich in einem Raum und virtuelle Bilder werden direkt in sein Sichtfeld an die Wand gebeamt. Dann interagiert der User mit einfachen Handbewegungen mit den virtuellen Objekten – und kann beispielsweise Bilder hin und herschieben, vergrößern oder schließen.

Um diese Technologie zu realisieren, hat Amazon ein Patent angemeldet. Das sogenannte "reflector-based depth mapping" soll die exakten Entfernungen zu allen Objekten im Raum erheben. Das System muss dadurch beim Projizieren nicht jedes Mal neu kalibriert werden.

Augmented Reality: Wettrennen der Konzerne

Amazon ist mit seiner Initiative nicht alleine. Auch Microsoft hat  mit "Room Alive" ein ähnliches AR-Konzept entwickelt. Dabei wandeln Projektoren einen Raum in eine digitale Spielwiese um. Nutzer können mit den Objekten an der Wand interagieren und in Videospielen beispielsweise virtuelle Gegner abschießen.

Darüber hinaus arbeiten auch Google und Asus an Augmented-Reality-Produkten. Für den deutschen Mittelstand sind das gute Nachrichten: Er hat künftig mehr Auswahl beim Kauf von AR-Anwendungen. Einige deutsche Unternehmen setzen die Technologie bereits gewinnbringend im Arbeitsalltag ein. VW beispielsweise verwendet Datenbrillen, um die Abläufe in der Produktion zu beschleunigen.

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