Konkurrenz macht Batterien billiger

Schon in absehbarer Zeit werden Elektroautos beim Preis den Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben den Rang ablaufen. Zu diesem Schluss kommt ein Analyst des New Yorker Informationsdienstes Bloomberg New Energy Finance. Durch den stark fortschreitenden Bau neuer Batteriefabriken würden die Kosten durch die Konkurrenzsituation soweit sinken, dass E-Autos schon 2030 billiger produziert werden könnten als Pkws mit Verbrennungsmotoren, berichtet Technology Review. Derzeit machen die Batterien rund 40 Prozent der Gesamtkosten eines Elektroautos aus.

Die weltweite Produktion von Autobatterien soll sich bis 2021 verdoppeln. Asien sei für das Wachstum hauptverantwortlich. Allein in China entstünden neun der größten Batteriefabriken weltweit. Doch auch in den USA und in der deutschen Stadt Kamenz werden neue Produktionsstätten gebaut.

E-Autos fahren immer weiter

Neben den hohen Kosten ist derzeit noch der geringe Aktionsradius ein Argument gegen die Anschaffung eines E-Autos. Doch auch auf diesem Gebiet gibt es Fortschritte: Die durchschnittliche Reichweite von Elektromobilen hat laut einer Analyse der Managementberatung Horváth & Partners im Jahr 2016 mit 270 Kilometern erstmals die 250-Kilometer-Marke durchbrochen. Im Jahr 2020 sollen neue E-Autos im Durchschnitt eine Distanz von rund 450 Kilometern mit einer Batterieladung zurücklegen können.