Akzeptanz für Push-Nachrichten vorhanden

Der deutsche Smartphone-Nutzer ist ein mündiger Konsument: Rund 85 Prozent wissen, wie sie Standortzugriff und Push-Benachrichtigungen ihrer App bedienen. Immerhin 27 Prozent der Nutzer erlauben den Anwendungen, direkt nach der Installation Push Nachrichten zu verschicken. Über ein Drittel akzeptiert ortsbezogene Services. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage der Plattform "Location Based Marketing Association" (LBMA). Carsten Szameitat, LBMA-Vorstandsvorsitzender, zeigt sich erfreut:

"Das sind extrem hohe Einstiegszahlen. Sie zeigen uns, dass wesentlich mehr Nutzer ortsbasierten Services und Informationen offen gegenüber stehen, als in der Industrie lange vermutet wurde. Das sind sehr gute Nachrichten."

Was User tun, wenn sie Push nervt

Die Umfrage ermittelte auch, was die Nutzer machen, falls sie negative Erfahrungen mit Push-Nachrichten sammeln. Über die Hälfte der User deaktiviert die Funktion einfach. Rund 43 Prozent greifen zu einer drastischeren Maßnahme: Sie deinstallieren die App von ihrem Smartphone.

Unternehmen sollten bei der App-Entwicklung dennoch auf Push und Location setzen. Carsten Szameitat rät:  "[...] Genügend Nutzer lassen diese Funktionen zu und erwarten dann auch dementsprechende Leistungen. Hier muss man sich ganz klar für Qualität entscheiden: Lieber weniger Nachrichten versenden, dafür mit höherer Qualität."

Weitere Eckpfeiler der App-Entwicklung sind Transparenz und Kommunikation. Der Verbraucher sollte wissen, auf welche Funktionen des Smartphones eine App zugreift – und wozu sie das macht. Nur so baut der Nutzer das nötige Vertrauen zur Anwendung auf.

Weiterführende Links: