Neue iPhones könnten mit Gesichtserkennung arbeiten

Apple hat sich mit dem israelischen Start-up RealFace einen Spezialisten für Gesichtserkennung einverleibt, berichtet die "Times of Israel". Die Firma hatte eine App entwickelt, die einen Login auf Mobilgeräten mit dem eigenen Gesicht vor der Kamera ermöglicht. Durch diese Übernahme sind die Chancen gestiegen, dass die neue iPhone-Generation mit dieser Technik zur Identifikation ausgestattet wird.

Schon vor diesem Deal, der Apple mindestens zwei Millionen Dollar gekostet haben soll, wurde spekuliert, dass das iPhone 8 mit einem Display über die gesamte Vorderfront ohne Fingerabdrucksensor auf den Markt kommen soll. Die Gesichtserkennung könnte diese Funktion ersetzen. Das iPhone 8 erscheint wohl wie geplant im September.

RealFace-App kann dazulernen

Das Besondere an dem von RealFace entwickelten Programm: Es soll stetig dazulernen und Gesichter auch erkennen, wenn diese in Bewegung sind. Je mehr der User damit arbeitet, desto besser soll die Gesichtserkennung funktionieren. Die App namens Pickeez hat darüber hinaus noch eine zweite Funktion: Sie durchsucht verschiedene Plattformen nach Bildern der Nutzer, sortiert diese und erkennt dabei auch Objekte.

Apple verleibt sich immer wieder kleinere Unternehmen ein, um sich deren Technologien für eigene Produkte zu sichern. Allein in Israel hat der Smartphone-Gigant Apple unter anderem den 3D-Sensor-Experten PrimeSense, den Speicherspezialisten Anobit sowie das Kamera-Start-up LinX übernommen.

Wie die von RealFace entwickelte Technik funktioniert, wird in diesem Video deutlich.


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