Hyperloop könnte deutsche Metropolen verbinden

Das US-Unternehmen Hyperloop One hat verschiedene europäische Trassen präsentiert, auf dem die Vakuum-Magnetschwebebahn in Zukunft fahren könnte. Auch deutsche Bewerber zeigten sich an dem Konzept interessiert und reichten bei der Hyperloop Global Challenge mit einem knapp 2000 Kilometer langen Rundkurs die längste aller präsentierten Strecken ein. Nach diesem Vorschlag soll das Hochgeschwindigkeits-Transportmittel die Städte Hamburg, Berlin, Leipzig, Nürnberg, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln und wieder Hamburg verbinden. Die gesamte Tour soll ohne Stopps nur 142 Minuten dauern.

Im Hyperloop könnten trotz seiner Geschwindigkeit von bis zu 1200 Kilometern pro Stunde neben Gütern auch Personen befördert werden. Die Bahn würde wohl in erster Linie die Flughäfen der Großstädte anfahren.

Drei Trassen bis 2021

Insgesamt sind noch 35 mögliche Trassen weltweit im Rennen. Darunter auch wesentlich kürzere wie die Meeresverbindung von Estland nach Finnland über 90 Kilometer, die nur acht Minuten dauern würde. Bis 2021 sollen drei Strecken in Betrieb genommen werden. Bisher existiert allerdings lediglich eine 500 Meter lange Teststrecke im US-Bundesstaat Nevada. Wird der Hyperloop tatsächlich in die Tat umgesetzt, soll das Transportmittel auf Strecken bis 1.500 Kilometer schneller und günstiger als Bahn und Flugzeug sein.