Digitalisierung wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit

Wie kann Europa auf Digitalkurs gebracht werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef François Hollande sowie die Wirtschaftsminister beider Länder – Sigmar Gabriel (SPD) und Emmanuel Macron – auf der deutsch-französischen Konferenz zur digitalen Wirtschaft. Und die kommt in Europa noch nicht so recht in Fahrt. Wenn auf digitaler Ebene keine Fortschritte geschehen, "werden wir abgehängt", warnt die Kanzlerin im "Stern".

Konkrete Vorschläge für eine beschleunigte Digitalisierung im europäischen Raum liegen bereits auf dem Tisch. So wollen Frankreich und Deutschland beispielsweise ein Pilotprojekt für die bessere Verarbeitung von Big Data im Gesundheitsbereich auf die Beine stellen. Wichtig sei außerdem ein einheitlicher europäischer Rahmen für sogenannte Crowd Investments.

Frankreich und Deutschland im digitalen Bund

Dass insbesondere Paris und Berlin ihre digitale Kooperation vertiefen wollen, zeigt sich auch an ihrem Bemühen um ein deutsch-französisches Datenschutz-Zertifikat für Cloud-Dienste.

Die deutsch-französische Initiative stößt seitens des deutschen Digitalverbandes Bitkom auf Anklang. So erklärt Joachim Bühler, Geschäftsleiter Politik und Wirtschaft, dass Deutschland und Frankreich gemeinsam als Motor des Wandels fungieren müssen. Die geplante deutsch-französische Kooperation bezeichnet Gabriel hoffnungsvoll als "digitalen Airbus" – damit verweist er auf den europäischen Luftfahrtkonzern, der als Musterbeispiel deutsch-französischer Zusammenarbeit gilt.

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