Big Data im Personalwesen: Das ist der Status Quo

Nur jedes elfte Unternehmen (neun Prozent) setzt Big Data im Personalmanagement ein. Doch die Digitalisierung macht vor dem HR-Bereich nicht halt: Mehr als ein Drittel der Befragten sieht ein großes Potenzial von Big-Data-Technologien im Personalcontrolling.

In kleinerem Umfang werden unternehmensinterne Daten bereits analysiert: Fast 80 Prozent der Firmen erfassen die Krankheits- und Weiterbildungstage ihrer Mitarbeiter digital. Die Unternehmensbefragung von Bitkom und LinkedIn ergab auch: Je größer die Unternehmen, desto aufgeschlossener sind sie gegenüber Big Data. Kleine Firmen nennen häufiger Hürden wie datenschutzrechtliche Bestimmungen oder hohe IT-Anforderungen, die gegen eine intensive Nutzung von Big Data sprechen.

Personalmanagement: Das sind die Big-Data-Potenziale

Die Anwendungsfelder für Big Data sind vielfältig. Die IT-gestützte Analyse von ...

  • Mitarbeiterbeurteilungen,
  • Austrittsgründen,
  • Daten zur Mitarbeiterleistung (zum Beispiel Verkaufszahlen),
  • Rekrutierungs- und Marketingbudgets oder
  • Bewerbungen

... sind für ein Unternehmen überaus aufschlussreich.

Doch nicht nur das Sammeln von internen Daten wird für Unternehmen immer wichtiger. Auch die Auswertung von externen Daten spielt im Personalmanagement eine größere Rolle. So nutzt bereits jedes zweite Unternehmen öffentliche Daten aus Jobportalen. Rund 37 Prozent der Befragten planen die IT-gestützte Analyse von Social-Media-Beiträgen. Dabei wollen die Unternehmer öffentliche Posts zur eigenen Arbeitgebermarke oder Empfehlungen der Mitarbeiter analysieren.

Weiterführende Links: 

  • Wie Sie Big Data sonst noch für Ihr KMU einsetzen, lesen Sie auf mittelstand DIE MACHER.
  • Sie wollen wissen, wie sich aus der Datenflut die wichtigsten Informationen herausfiltern lassen? Dann klicken Sie hier.