Big Data mit Business Intelligence analysieren

Kräftiges Wachstum: Anbieter für Business-Intelligence- und Business-Analytics-Lösungen steigerten ihre Umsätze im Vorjahr durchschnittlich um zehn Prozent. Die Verkaufszahlen von Standard-Software kletterte lediglich um 5,4 Prozent nach oben. Das haben die Marktforscher der Lünendonk GmbH in einer Studie herausgefunden. Mario Zillmann, Studienautor, interpretiert diese Zahlen folgendermaßen:

"Digitalisierung, zunehmende Vernetzung sowie das Internet of Things bedeuten in der Konsequenz vor allem, dass deutlich mehr Daten innerhalb und außerhalb der Unternehmensorganisationen entstehen. Auf diese Entwicklungen stellen sich viele Kundenunternehmen seit Jahren ein und investieren in moderne Software-Lösungen für die Speicherung und Auswertung großer Datenmengen sowie in entsprechende Prozessanpassungen im Management Reporting."

Mehr Geld für Business Intelligence

Die Befragung von 94 Kundenunternehmen offenbart auch: Die Betriebe wollen dieses Jahr ihre Ausgaben für Business Intelligence und Business Analytics um 10,4 Prozent steigern. Im Jahr 2016 schätzen Sie das Investitionsplus auf 8,5 Prozent. Denn die Auswertung der Ist-Daten sehen die Unternehmen bereits überwiegend als Gewinn an.

Allerdings nutzt nur etwas mehr als jeder zweite Betrieb die BI-Werkzeuge für Prognosen und Planungsszenarien. Aus Sicht von Big-Data-Experte Mario Zillmann ist dies bedenklich: Die Analyse von Eintrittswahrscheinlichkeiten lohne sich nämlich, um Strategien veränderten Wettbewerbsbedingungen und Kundenverhaltensweisen anzupassen. In diesem Bereich haben viele Unternehmen offenbar noch Aufholbedarf.

Weiterführende Links:

  • Big Data: So nutzen Sie den Rohstoff Daten in der Kundenanalyse.
  • Tipps für Recruiter: So lässt sich Big Data gewinnbringend im Personalmanagement einsetzen.