Smartphone-Absatz kurz vor dem Höhepunkt

Der Smartphone-Markt boomt – und das nicht erst seit gestern. Wie aus einem Bericht der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen hervorgeht, werden 2015 97 Prozent der Erdbevölkerung rein rechnerisch ein Handy besitzen: Bis Ende 2015 wird es nämlich rund sieben Milliarden Mobilfunkverträge geben, wie "Der Spiegel" berichtet.

Dabei könnte es mit dem Hype um mobile Endgeräte aber bald auch schon wieder vorbei sein. Das zumindest prognostiziert Gartner-Analystin Anne Zimmermann, wie beim "Handelsblatt" zu lesen ist. Wird ihr Blick in die Zukunft tatsächlich Realität, könnte der Siegeszug des Smartphones ab 2019 ein Ende finden. Der Grund: Für diese Zeit wird das Erstarken eines bislang unterschätzten Konkurrenzproduktes erwartet.

Blick in die Zukunft: Datenbrillen ersetzen Smartphones

Geht es nach der Analystin könnten nämlich ausgerechnet die noch glücklosen Datenbrillen zum Aussterben des Handys beitragen: "In drei, vier Jahren werden die ersten wirklich attraktiven Datenbrillen auf den Markt kommen", ist sich IT-Expertin Zimmermann sicher.

Dabei steht sie mit ihrer Meinung nicht alleine da: Auch das Marktforschungsinstitut Yole Développement geht davon aus, dass die Datenbrillen ab 2019 zahlreiche Abnehmer finden werden. Bis dahin haben Entwickler aber noch einen weiten Weg vor sich: Laufzeiten müssen verbessert, Bildschirme optimiert und Prozessoren verkleinert werden. Kommen die Datenbrillen dann noch in einer ansprechenden Optik auf den Markt, steht ihrem Siegeszug offenbar nichts mehr im Wege. Noch nicht einmal das Smartphone.

In der Folge dürfte sich einiges ändern. Zum Beispiel könnte die B2B-Kommunikation, aber auch die zu den Mitarbeitern und Kunden ganz neue Wege gehen. Gleiches ist für Werbeformen und Social-Media-Kontakte zu erwarten.

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