Zwei Drittel aller Passagiere würden für Internet an Bord zahlen

Die Internetverfügbarkeit an Bord von Flugzeugen gehört mittlerweile zu den drei wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Flugverbindung. Zwei von drei Passagieren sind bereit, dafür zu zahlen. Durch die Vernetzung ergeben sich zudem neue Möglichkeiten im Flugbetrieb sowie an der Schnittstelle zwischen Kabinen- und Bodenservices. Damit wird das Internet an Bord zum Wegbereiter für die Digitalisierung der Luftfahrt. Das geht aus der aktuellen Roland Berger-Studie „Spread your wings“ über Chancen der On Bord-Konnektivität im Fluggeschäft hervor.

Mittelfristig diene das Internetangebot an Bord den Fluggesellschaften nicht nur als zusätzliche Einnahmequelle. Es sei vor allem ein ergänzender Vertriebskanal, über den Kunden personalisierte Shopping-Angebote oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen könnten. Dieser eigne sich ebenfalls als Plattform für Werbung oder Sponsoring.

Vernetzung sorgt für neues Potenzial in der Luftfahrt

Fluggesellschaften würden von einem digitalen Partner profitieren, um das Potenzial der Online-Abdeckung an Bord voll ausschöpfen zu können. Dazu gehörten Möglichkeiten wie Wetter- und Verkehrsdaten in Echtzeit zu erfassen und zu verarbeiten sowie Flugzeugüberwachungsdaten auszuwerten, um teure Standzeiten am Boden zu reduzieren.

Studienmitarbeiter Kai-Marcus Peschl fast zusammen:

„Internet an Bord ist sicher nicht der einzige, aber ein wichtiger Schritt zur digitalen Transformation der Luftfahrtindustrie.“