Trendmesser und Impulsgeber der Digitalisierung

Am 20. März öffnet die IT-Messe CeBIT in Hannover ihre Pforten. Ein Themenschwerpunkt wird in diesem Jahr die Digitalisierung sein, wie "wuv.de"unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Laut Messechef Oliver Freese sei die Messe ein Schaufenster der Zukunft. So würden Roboter und andere künstliche Intelligenzen immer mehr Einzug in die Industrie halten. Freese erklärte bei einer Vorstellung der CeBIT-Trends:

"Die Digitalisierung hat das Labor verlassen, sie ist angekommen in den Betrieben."

Auch Bernhard Rohleder, der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, ist der Ansicht, dass die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen. Deshalb sei die Messe als Trendmesser, Impulsgeber und Richtungszeiger in die digitale Welt so wichtig geworden. Der IT-Branche gehe es weiterhin gut.  Sie erwartet für 2017 laut Rohleder ein Wachstum um 1,2 Prozent auf 162,4 Milliarden Euro.

Stargast Snowden per Liveschalte auf der CeBIT

Besondere Aufmerksamkeit sollen in diesem Jahr zudem Drohnen erhalten, sowie die sogenannten Bots – also Software, die in Online-Netzwerken und Chats mit Menschen kommunizieren kann. Auch das Thema Datensicherheit wird eine große Rolle spielen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den Branchen Versicherungen, Banken und Handel. Auch der Gesundheitssektor, die öffentliche Hand und der Automobilbereich werden abgedeckt. Als Stargast soll sich NSA-Enthüller Edward Snowden erneut per Video-Schaltung aus seinem russischen Exil zu Wort melden.

Merkel soll Abe treffen

Als digitale Vorreiter haben sich zudem rund 120 Unternehmen aus Japan zur CeBIT angekündigt. Die Asiaten treten in diesem Jahr als Partnerland der Messe auf und wollen humanoide Roboter, intelligente Prothesen oder auch digitale Altenpfleger vorstellen. In diesem Zuge ist auch geplant, dass Japans Premierminister Shinzo Abe und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Messe zusammentreffen. Die Terminfindung gestaltet sich aufgrund der zum selben Zeitpunkt stattfindenden Sitzungswoche des Parlaments in Tokio aber als schwierig.

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