Chatbots für den Einsatz in der Terminplanung interessant

Chatbots sind einsatzfreudige Helfer in der Not. Ihre Aufgabe besteht darin, verschiedene Aufgaben – etwa die Beantwortung von Kundenfragen – automatisiert zu erledigen. Die virtuellen Assistenten sind für Kunden wie für Unternehmen gleichermaßen interessant erklärt Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics und Digital Media in einer Pressemitteilung:

"[...] Unternehmen können mit Chatbots ihre Kommunikation effizienter gestalten und Verbraucher kommen mit einfachen Fragen an das gewünschte Produkt."

Jeder vierte Bundesbürger sieht das offenbar ähnlich und will die Bots nutzen. Auf die Frage hin, welchen konkreten Nutzen sich die 1.500 Befragten der Bitkom-Umfrage von den sprechenden Maschinen erhoffen, lautet das Ergebnis  wie folgt:

  • Sieben von zehn Chatbot-Befürwortern (68 Prozent) können sich vorstellen, die Künstliche Intelligenz für die persönliche Terminplanung zu verwenden.
  • Nahezu zwei Drittel (64 Prozent) möchten sie zur Abwicklung von Veranstaltungstickets nutzen, etwa um Kino- oder Theaterkarten zu kaufen oder einen Tisch im Restaurant zu reservieren.
  • Für 58 Prozent erweisen sich Chatbots als hilfreich bei der Recherche beim Online-Shopping.
  • Rund jeder Zweite (53 Prozent) will damit tagesaktuelle Informationen wie das Wetter oder die Verkehrslage abrufen.
  • 41 Prozent können sich einen Kommunikationsroboter als Ansprechpartner im Kundenservice vorstellen, beispielsweise um sich nach Bestellungen zu erkundigen.

Skeptiker zweifeln Zuverlässigkeit der Technologie an

Doch nicht jeder ist des virtuellen Assistenten Freund. So geht aus der Umfrage ebenfalls hervor, dass 63 Prozent der Befragten keine Chatbots nutzen wollen. Der Grund: Sie möchten nicht mit einer Maschine kommunizieren. Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) stellt die Zuverlässigkeit der Roboter in Frage. Für 47 Prozent ist die Technologie schlichtweg noch nicht ausgereift genug. Lutter kommentiert dazu:

"Viele Chatbots befinden sich noch in der Entwicklungsphase. Doch die natürliche Spracherkennung entwickelt sich sehr schnell. Fortgeschrittene Systeme sind bereits jetzt lernfähig und können Inhalte verstehen und bewerten."

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