Cyberangriffe zwingen zum Handeln

Der Markt für IT-Sicherheit wächst: Laut einer Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC steigt 2015 der Umsatz mit Software-Lösungen für mehr IT-Sicherheit in Deutschland um 6,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Dies berichtet der Digitalverband Bitkom. Dessen Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder analysiert:

"Die immer neuen Fälle von Hackerangriffen und Behördenzugriffen zeigen Wirkung: Das Bewusstsein für IT-Sicherheit bei Unternehmen und Privatanwendern ist gestiegen."

Der Löwenanteil des Umsatzwachstums in der IT-Sicherheit entfällt auf Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung und Wartung. Doch auch die Ausgaben für Identity- und Zugriffsverwaltung sowie die Endgerätesicherheit werden dieses Jahr ansteigen.

Basisschutz ist nicht genug

Zwar setzen so gut wie alle Firmen mittlerweile auf Virenschutz, Firewalls und Passwörter für IT-Geräte. Doch in Zeiten von raffinierten Hackerangriffen ist dies nicht genug. "Die gängigen Maßnahmen wie Virenscanner und Firewalls müssen durch intelligente Sicherungssysteme ergänzt werden", rät Rohleder. Dazu zählen ...

  • die Verschlüsselung von E-Mail-Verkehr,
  • Systeme zur Absicherung gegen Datenabfluss von innen sowie
  • Angriffserkennungssysteme für Cyberangriffe von außen.

Laut Bitkom besteht in diesem Bereich für viele Unternehmen noch Luft nach oben. Lediglich 17 Prozent der Betriebe wollen eine Verschlüsselung ihrer Daten vornehmen; rund 18 Prozent planen die Verwendung eines Angriffserkennungssystems.

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