Je länger die Reaktionszeit, desto höher die Kosten

Durchschnittlich vergehen 46 Tage, bis Unternehmen einen Cyberangriff bemerken. Ausreichend Zeit für Cyberkriminelle, auf virtuellen Raubzug  und so immense Schäden zu verursachen. Allein in Deutschland sind die Kosten aufgrund solcher Attacken im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Beratungs- und Markforschungsunternehmen Ponemone Institute durchgeführte Studie.

Das Interessante: Die Cyberangriffe erfolgen nicht nur durch externe Betrüger – auch die eigenen Mitarbeiter können hinter dem Datenklau stecken.

Cyberangriffe: Welche Maßnahmen einleiten?

Solche Zugriffe hätten weniger schlimme Folgen, wenn Unternehmen schneller auf sie reagieren würden. Dafür braucht es Sicherheitslösungen, die Angriffe frühzeitig identifizieren und blockieren, sagt István Szabó, Produktmanager beim Anbieter von kontextbezogenen IT-Sicherheitstechnologien Balabit. Im besten Fall würden Sicherheitsregeln und Richtlinien im Vorfeld definiert, damit IT-Security-Teams nach der Identifizierung eines IT-Sicherheitsproblems entsprechende standardisierte Prozesse als Gegenmaßnahmen einleiten könnten.

Weitere Tipps zu Sicherheitsmaßnahmen sind in "Perspektive Mittelstand" zu finden.

Weiterführende Links:

  • Die fünf größten Internetgefahren und was Sie dagegen tun können.
  • Die kranke E-Mail: Wenn Viren das Firmenpostfach befallen
  • Was sind die größten Hacks der letzten Jahre? Die "Computerwoche" hat die exorbitantesten Cyberangriffe zusammengefasst.