Geocodierung soll bei Warenzustellung helfen

Das britische Startup what3words hat mit der sogenannten Geocodierung ein neues Ortungssystem geschaffen, das eine verfeinerte Form des satellitengestützten GPS-Standards sein soll.  Hierzu wird die gesamte Welt in 57 Billionen Quadrate eingeteilt, die jeweils neun Quadratmeter groß sind. Jedes dieser Quadrate hat eine einzigartige Kombination aus drei Wörtern. Somit hat jeder Ort auf der Welt seine eigene Adresse.

Die Deutsche Bahn scheint von diesem Konzept überzeugt, denn das Unternehmen investiert ab sofort in das Startup. what3words könne bei der Warenzustellung helfen oder auch Touristen die Suche bestimmter Orte erleichtern, heißt es aus dem Bahn-Tower.  Vor allem für Auslieferungen per Drohne oder Dienste rund um das autonome Fahren sei diese Methode interessant, teilte die Bahn am Donnerstag mit. DB-Geschäftsführerpartner Boris Kühn führt weitere Gründe auf:

„In der Logistik können schon wenige Minuten Zeit zugleich Millionen Euro sparen, die Kundenzufriedenheit nachhaltig erhöhen oder internationale Hilfsaktionen verbessern.“

Spracherkennung führt zu weiteren Verbesserungen

Kuriere in Europa und den USA nutzen what3words schon heute, um Waren schneller und punktgenau auszuliefern. Demnächst will das Startup auch die Spracherkennung einführen, die bei der Navigation von Fahrzeugen entscheidende Verbesserungen bringen kann. Auch die Bedienbarkeit des Dienstes für Unternehmen und deren Kunden würde laut Bahn davon profitieren.