Wie die Digitalisierung den Finanzsektor umkrempelt

Die Digitalisierung verändert nicht nur den Mittelstand: Künftig werden auch Kreditinstitute immer intensiver neue Technologien nutzen. Vor allem Themen wie digitale Geldanlage und Vermögensverwaltung gewinnen an Bedeutung.

Zu dem Schluss kommt eine Marktanalyse des Swisscom Think Tanks e-foresight und des Instituts für Finanzdienstleistung (IFZ) der Hochschule Luzern.

Wie kann eine Digitalisierung der Bankenwelt konkret aussehen? Die Macher der Studie identifizieren drei elementare Begriffe, die eine wichtige Rolle spielen werden:

  • Social Trading. Die Nutzer in speziellen sozialen Netzwerken strukturieren ihre eigenen Anlagemodelle und andere Mitglieder dürfen schließlich in die Idee investieren.
  • Robo Advisory. Ein hochgradig automatisiertes Verfahren, bei dem der persönliche Kontakt mit Bankangestellten wegfällt.
  • Ein hybrides Modell. Eine Mischung aus persönlicher Beratung und maschineller Konsultation für das digitale Anlegen.

In der Untersuchung wurden die USA, Großbritannien, die Schweiz und Deutschland genauer unter die Lupe genommen.

Chancen für den Mittelstand

Die fortschreitende Digitalisierung der Finanzbranche braucht technisches Know-how – genau das kann der Mittelstand liefern.

Dabei wird nicht nur die Benutzbarkeit der Apps und Software wichtig, sondern vor allem auch die Sicherheit:

  • Datenübertragungen müssen ausreichend verschlüsselt werden.
  • Server brauchen Schutz vor Hackern.
  • Ein sicherer Zugriff über das Internet muss möglich sein.

Dass der Mittelstand von der Digitalisierung der Finanzbranche profitieren kann, zeigt zudem ein Blick auf die Start-up-Szene: Social Trading wurde bereits von einigen Unternehmen umgesetzt, wie beispielsweise das Börsen-Portal der ARD schreibt.

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