Ob Fußball, Tennis, Golf oder im Fitnessstudio: Auch beim Sport möchten sich Menschen online informieren. Wie viele Tore hat der Tabellenführer am Spieltag bereits geschossen? Hält das Wetter auch dann noch, wenn das Tennis-Match in den dritten Satz geht? Was steht heute im Vereinsheim, Restaurant oder Clubhouse auf der Tageskarte? Oder habe ich von der Familie mittlerweile grünes Licht erhalten, nach der offiziellen Golfrunde spontan noch eine weitere halbe Stunde an meinem Abschlag zu feilen? Das Hotspot-Angebot der Telekom liefert Zuschauern und Sportlern stets zuverlässige Informationen. Auch dann, wenn das Mobilnetz nicht zur Verfügung steht oder viele Menschen gleichzeitig an einem Ort online sein möchten. Denn die WLAN-Hardware von LANCOM ist speziell dafür ausgelegt, große Bandbreiten zur Verfügung zu stellen und viele Nutzer gleichzeitig zu bedienen. Hohe Auslastungen, wie sie etwa zu Stoßzeiten bei Wettkämpfen anfallen, sind somit kein Problem. Und das Datenvolumen des Gasts oder Vereinsmitglieds wird geschont.

Nachholbedarf in Deutschland

Mit einem solchen professionellen, öffentlichen und kostenlosen Hotspot-Service gehören Sportvereine in Deutschland zu den Vorreitern. Denn freie, für jedermann verfügbare WLAN-Netze stehen bei Verbrauchern zwar einerseits hoch im Kurs. Laut GfK würden 61 Prozent der Bundesbürger demnach gern häufiger kostenlose, öffentliche Hotspots nutzen, Tendenz steigend. Andererseits sind solche Hotspots aber im internationalen Vergleich noch Mangelware: Der britische Internetprovider ipass schätzte Ende 2014 in Zusammenarbeit mit dem Analystenhaus Maravedis Rethink die Anzahl öffentlicher Hotspots in Deutschland auf 936.000 Stück. Bei dem Vergleich von zehn Ländern landet Deutschland damit auf dem letzten Platz. Allein in Frankreich sind mehr als 13,1 Millionen öffentliche WLAN-Netze eingerichtet. Auch Nachbarland Polen hat mit etwa 1,4 Millionen Zugangspunkten mehr zu bieten.

Vereine behalten die Kontrolle

Die Zurückhaltung deutscher Anbieter verwundert – denn die Vorteile liegen auch für potenzielle Betreiber auf der Hand: Das Netzwerk ist in zwei voneinander getrennte Teilnetze aufgesplittet: ein öffentliches WLAN für Gäste und ein internes für Mitarbeiter. Egal, ob unbegrenzt oder zeitlimitiert – Veranstalter und Vereine entscheiden selbst, wie sie den kostenlosen Gast-Zugang bereitstellen. So lassen sich etwa gedruckte Voucher verteilen, oder die Besucher registrieren sich selbst für den Service: Über Smartphone, Tablet oder Laptop verbinden sie sich mit dem WLAN, gelangen auf eine Anmeldewebsite, akzeptieren die Nutzungsbedingungen und erhalten die Zugangsdaten per SMS.
Die Betreiber des HotSpots profitieren in mehrfacher Hinsicht: Sie behalten die Kontrolle über ihren Netzzugang, wissen ihr internes IT-System vom öffentlichen WLAN getrennt und setzen die Anmeldewebsite zugleich als Marketinginstrument ein: Die WLAN-Startseite lässt sich frei gestalten etwa mit Werbebannern der eigenen Sponsoren, Informationen zu Sportveranstaltungen oder der Speisekarte des Vereinsrestaurants.

Sicherheit auch in Fragen der Störerhaftung

Auch Sicherheitssorgen kennen die Betreiber nicht: Die Anbieter der Hotspots sind nicht für Rechtsverletzungen Dritter haftbar. Spezielle Lizenzen teilen das Signal dazu in einen privaten und einen öffentlichen Bereich, wodurch die Störerhaftung für Vereine und Veranstalter entfällt.
Die WLAN-Lösung bietet die Telekom den Sportstätten in Komplettpaketen an. Diese bestehen aus Router sowie Zugangspunkten für den Innen- und Außenbereich. Das Equipment ist gegen Wind und Wetter geschützt. Spezielle Antennen sorgen dafür, dass das WLAN-Signal auch auf weiter entfernten Orten zu empfangen ist.

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