Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe noch nicht optimal

Energie sparen – das Ziel steht, doch an der Umsetzung hapert es noch. Bis 2020 soll der Primärenergieverbrauch in Deutschland gegenüber 2008 um 20 Prozent gesenkt sein – bis 2050 soll sogar eine Energieeinsparung um 50 Prozent erzielt werden. Die Zahlen für 2014 sind allerdings ernüchternd: Bislang wurde lediglich eine Verringerung von sieben Prozent erreicht. Es besteht daher dringender Bedarf bestehende Potenziale zu nutzen, um die Vorgabe zu realisieren, stellt Anke Brüggemann in der "Fokus Volkswirtschaft" fest:

„Um die nationalen Energieeinsparziele erreichen zu können, muss das Tempo der Verbesserung der Energieeffizienz also noch deutlich gesteigert werden.“

Welche Sparpotenziale bestehen?

Ganz erfolglos sind die bisherigen Bemühungen rundum das Thema Energieeinsparungen in Industrie und Gewerbe nicht: Die KfW nannte in ihrer Analyse zur Energieeffizienz unter anderem Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen als positive Maßnahme. Verbesserungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise in der energetischen Gebäudesanierung sowie in der optimierten Nutzung von Prozesswärme. Darüber hinaus sei laut KfW-Analyse ein genereller Umstieg auf effiziente Technologien bei Druckluft, Beleuchtung, Pumpen und Elektromotoren sinnvoll, um die Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe zu steigern.

Weiterführende Links: