Am häufigsten verschicken Mitarbeiter E-Mails

Vor zwei Jahren kommunizierten in deutschen Unternehmen noch 79 Prozent häufig oder sehr häufig per Fax, inzwischen sind es lediglich 62 Prozent, wie der Digital Office Index 2018 des Digitalverbands Bitkom zeigt. Und die Zahl der Fax-Nutzer dürften künftig weiter zurückgehen. Denn stattdessen setzen immer mehr Chefs und Angestellte auf digitale Kommunikation.

„Das analoge Fax hat langsam ausgedient. Die Unternehmen gehen mit der Zeit und haben erkannt, dass digitale Kommunikation den Büroalltag schneller, einfacher und flexibler macht“, meint dazu Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs Enterprise Content Management im Bitkom.

Auch interessant: So digital ist der Norden

Per E-Mail kommunizieren dabei alle Firmen häufig, wie die Untersuchung weiter zeigt, die auf der Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern basiert. Noch nicht ganz so oft nutzen sie Onlinemeetings und Videokonferenzen, die sich aber langsam stärker durchsetzen. 47 Prozent verwenden diese Formen der digitalen Kommunikation, 2016 waren es 40 Prozent. Jedes dritte Unternehmen hat zudem ein häufig genutztes Mitarbeiter- oder Kundenportal.

Handys und soziale Netzwerke liegen zurück

Insgesamt nimmt digitale Kommunikation im Büroalltag in allen Bereichen zu. Per Handy oder Smartphone verständigt sich dennoch erst jedes zweite Unternehmen intern oder extern.

Besonders deutliche Zunahmen gibt es bei den sozialen Netzwerken. Zwar setzen erst 25 Prozent auf diese Form der digitalen Kommunikation. Damit sind es aber deutlich mehr als 2016, wo sie lediglich 15 Prozent nutzten.

Von den befragten Unternehmen gaben folgende Anteile an, häufig oder sehr häufig die jeweiligen Kommunikationskanäle zu nutzen:

  • E-Mail: 100 Prozent
  • Fax: 62 Prozent
  • Handy/Smartphone: 51 Prozent
  • Onlinemeetings/Videokonferenzen: 48 Prozent
  • Kunden- und Mitarbeiterportale: 38 Prozent
  • Kurznachrichten-Dienste/Messenger: 38 Prozent
  • Soziale Netzwerke: 25 Prozent
  • Chatbots: 13 Prozent
  • Unternehmens-Blogs/Mikroblogging: fünf Prozent