Fitness Tracker für Angestellte: Gesunde Tretmühle?

Rauf auf's Siegertreppchen: Fitness Tracker gehören vielleicht bald zum Standardausrüstung von Angestellten. In den USA haben Firmen bereits jetzt Wearables zur Messung der Sportlichkeit ihrer Angestellten ausgeteilt,  mit dem Ziel, der Gesundheit eines jeden auf die Sprünge zu helfen.

Zum Beispiel hat die Firma Autodesk – ein Softwareunternehmen spezialisiert auf 2- und 3D-Designs – mit der tragbaren Mobiltechnologie einen Wettkampf eröffnet. Laut der Webseite der "BBC" gewinnt derjenige Mitarbeiter, der in 100 Tagen die meisten Schritte zurücklegt.

Ohne Hintergedanken teilen Firmenchefs die Fitness Tracker nicht aus: Sportliche Mitarbeiter leben gesünder, sind dadurch weniger krank und viel tüchtiger. So die Theorie. Und  Clay Helm, PR-Direktorin von Autodesk, glaubt fest daran:

"Ich bin viel produktiver und weniger gestresst. Manchmal hast du deine besten Ideen, wenn du mal eine Technologie-Pause einlegst."

Schwitzen für die gute Sache: Gesundheit macht leistungsfähig

Neben Autodesk teilt auch der Öl-Riese BP Fitness Tracker, oder genauer gesagt Pedometer, unter den US-Beschäftigten aus. Im Jahr 2015 laut "BBC" sogar insgesamt 24.500 Stück. Die Herausforderung: Wer es in einem Jahr auf eine, zwei oder drei Millionen Schritte bringt, der gewinnt.

Ein Trend, der sich in den USA mittlerweile durch viele Branchen zieht. Und was ist mit Europa? Annette Zimmermann vom Technologieforschungs-Unternehmen Gartner meint, der Trend

"kommt nach Europa und ins Vereinigte Königreich".

Zimmermann ergänzt allerdings:

"Es wird verschiedenen Business-Modelle für die unterschiedlichen Länder geben."

Der Wettkampf mit Fitness Trackern um Medaillen sieht im deutschen Büroalltag daher vielleicht etwas anders aus.
Weiterführende Links:

  • Wearables sind nicht nur als Schrittmesser interessant. Was die Geräte für den Arbeitsalltag im Mittelstand noch alles leisten können, lesen Sie in unserem Ratgeber Wearable Devices: Smartwatches und Co. im Unternehmen.
  • Sport ist selbstverständlich kein Mord. Wenn Sie also auf der Suche nach einem passenden Wearable für Ihre Fitness sind, schauen Sie beim Gerätevergleich von "Focus" vorbei.
  • Wearables haben Potenzial: In vielen Bereichen können die kleinen Gimmicks unseren digitalen Alltag über den Haufen werfen, weiß auch "t3n".