Landwirtschaft bei der Digitalisierung vorne mit dabei

Zwei Drittel der Landwirte in Deutschland schätzen ihre Digitalkompetenz als sehr gut bis befriedigend ein. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Bauernverbands (DBV), die vom Digitalverband Bitkom unterstützt wurde. Dabei wurden 850 Leiter landwirtschaftlicher Betriebe befragt. Die eigene Digitalkompetenz wird mehrheitlich positiv bewertet: Lediglich 16 Prozent glauben, nur mangelhaft oder sogar ungenügend auf die Digitalisierung vorbereitet zu sein. Besonders unter den jüngeren Landwirten gibt es gute Noten für die eigenen digitalen Fähigkeiten. Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, betont die immense Bedeutung der Digitalisierung für die Landwirtschaft. Er erklärt:

„Landwirte sind in Sachen Digitalisierung schon weiter als mancher Industriebetrieb.“

Und diese Entwicklung muss sich in den Augen der Befragten fortsetzen: 46 Prozent der jüngeren Landwirte glauben, dass ihr Betrieb noch mehr digitale Kompetenz benötigt.

Auch Mitarbeiter bringen Digitalkompetenz mit

Die Betriebsleiter schätzen auch die digitalen Kenntnisse ihrer Angestellten größtenteils positiv ein: In dieser Gruppe erhalten sogar nur zehn Prozent die Note mangelhaft oder ungenügend. Allerdings macht auch hier das Alter einen großen Unterschied: 92 Prozent der unter 35-Jährigen erhalten mindestens die Note befriedigend, dagegen sind es bei den über 50-Jährigen nur 37 Prozent.

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