Innovationstreiber Internet of Things

Ob die zunehmende Vernetzung von Haushaltsgeräten, die intelligente Steuerung von Produktionsketten oder das connected car – das Internet der Dinge tritt seinen Siegeszug in den unterschiedlichsten Branchen an. Am stärksten verändert die Digitalisierung die Unterhaltungselektronik, wie eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt. Demnach schrumpft der Markt für Digitalkameras, während der Smartphone-Boom weiterhin anhält. Im Jahr 2015 sollen in Deutschland 25,6 Millionen Smartphones über den Ladentisch wandern.

Klassische Produkte wie MP3-Player, DVD oder Bluray werden von Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify abgelöst. Im Vordergrund steht dabei die Vernetzung von Inhalten und Produkten. Studienautor Klaus Böhm erklärt:

“Das Internet der Dinge revolutioniert klassische Geschäftsmodelle”

Auch die Fitnessbranche stellt verstärkt auf Wearebles wie Fitnessbänder und Smartwatches um. Laut Bitkom-Studie werden wohl 1,7 Millionen Fitness-Trackern und Smartwatches verkauft. Mit ihren zusätzlichen Funktionen gelten die Geräte als logische Weiterentwicklung der Smartphones.

Internet of Things: Sicherheitsängste ernst nehmen

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet der Dinge bietet, scheuen sich viele Unternehmen, das Thema anzupacken. Denn die Vernetzung der Geräte über das Internet birgt auch Risiken. Hersteller fürchten DoS-Angriffe, Datendiebstahl oder Betriebsstörungen von Cyberkriminellen. Die Verschlüsselung von Daten sowie die Sicherheit der internetfähigen Geräte müsse daher im Vordergrund stehen, mahnt der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco). Um die Unternehmen über Lösungsansätze zu informieren, veranstaltet der Verband die Fachmesse Internet Security Days 2015.

Weiterführende Links:

  • IFA 2015: Alle Infos zu der internationalen Funkausstellung gibt es hier.
  • Wie Unternehmen ihre Maschinen und Geräte mit der Cloud der Dinge intelligent managen, sehen Sie in diesem Video.