Smarte Roboter für die Industrie

Hand in Hand: Roboter kommunizieren künftig noch besser mit Fabrikarbeitern. Verantwortlich dafür ist Quipt, eine Software der US-Forscherin Madeline Gannon. Der Nutzer muss bloß Sensoren am Handgelenk oder Genick tragen und schon kann er die smarte Maschine mit seinen Bewegungen steuern. Der Roboter wandelt nämlich die Gesten in Befehle um. Dies kann zum Beispiel beim Bohren oder Schweißen nützlich sein. Aber auch filigranere Aufgaben wie Zeichnen, Sprayen oder Filmen kommen dafür infrage.

Die Technologie Gannons zeigt einen Trend auf: Roboter erledigen künftig nicht nur stumpf vollautomatische Arbeiten. Sie treten mit Arbeitern in Kontakt, nehmen ihre Umwelt wahr und helfen dem Menschen auch anspruchsvolle und kreative Aufgaben zu lösen. Damit das klappt, muss auch die Kommunikation mit Kollege Roboter stimmen.

Wann der smarte Helfer marktreif sein wird, ist noch unklar. In diesem Video sieht man bereits, wie die Technologie viele Abläufe in der Fabrik erleichtern könnte ...

Weitere Informationen zum intelligenten Roboter und der bewegunsbasierten Software Quipt finden Sie auf dem Portal "Instructables".

Weiterführende Links: 

  • Industrie: VW will mit Augmented-Reality-Brillen seine Prozesse in der Fabrik erheblich beschleunigen.
  • Robotik: Digitale Helfer steuern 1.000 Fahrzeuge schnell und unfallfrei durch ein Parkhaus. Wo es das gibt? Bislang nur in Dänemark.